Umstrukturierungen bei Banken trifft auch Girokonto-Kunden

Die zunehmende Nutzung des Internets hinterlässt inzwischen in fast allen Branchen ihre Spuren. Dies trifft auch auf die Bankenbranche zu, die in den letzten Jahren immer wieder ihren Kunden mitteilen muss, dass sie die eine oder andere Filiale schließt. Wer schließlich benötigt in Zeiten von Internetbanking und von der gesetzlichen Möglichkeit noch eine Bankfiliale. Nicht viele Verbraucher mehr, wie es scheint, weil immer mehr Banken die Anzahl ihrer Schalter erst reduzieren und dann ganze Filialen schließen. Da Kunden im Rahmen der zunehmenden Automatisierung des Zahlungsverkehrs nicht nur am Terminal Geld abheben, sondern auch Münzgeld und Geldscheine aufs Konto einzahlen und Überweisungen tätigen können, fallen in den Arbeitsbereich von vielen Bankmitarbeitern inzwischen ausschließlich die zu führenden Beratungsgespräche wegen Krediten und Kontoeröffnungen. Dazu mehr auf http://www.girovip.net/blog.

Filialsterben nicht aufzuhalten

Die Folge der „ersten Welle“ des Filialsterbens nach der Jahrtausendwende war das, was einen Kunden in einer Bankfiliale heute erwartet: Nach „Produkten“ sortierte Aufteilungen wie in einem Kaufhaus – zum Beispiel für Bausparen sich links im Raum halten, für das Anlegen von Geld bzw. die Auswahl der Geldanlage rechts und ein bisschen Beratung am Schalter gibt es in der Mitte. Unter dieser zunehmenden Anonymität und der strikten Aufteilung in verschiedene Bereiche leidet natürlich das Verhältnis vom einzelnen Kunden zu seinem Sachbearbeiter. Die meisten Verbraucher finden allerdings den Weg in die Bankfiliale heute nur noch dann, wenn sie hin und wieder Bargeld abheben möchten. Und auch das ist in Zeiten, wo man fast überall mit EC-Karte bezahlen kann, immer seltener der Fall. Die damit einhergehende Umstrukturierung der Banken trifft vor allem die älteren Girokonto-Kunden. Werden die Filialen, in die sie zuvor regelmäßig gegangen sind, abgeschafft, verlängert sich der Weg für die Verbraucher bis zur nächsten Filiale beträchtlich. In der Stadt macht sich das Filialsterben schon jetzt stark bemerkbar. Auf dem Land schrecken die Banken eher davor zurück, dass sie den Kunden ihre gewohnten Anlaufstellen nehmen, weil deren Wege häufig vom Dorf aus eh schon etwas weiter sind. Wie die Zukunft hier aussehen wird ist fraglich. Tatsache ist, dass die Banken nicht vergessen dürfen, dass es noch immer viele Menschen gibt, die keinen Zugang zum Internet haben. Das sind meist ältere Menschen, die ausschließlich ein Filialkonto führen. Das heißt alle Bankgeschäfte, die über dieses Konto laufen, werden in der Filiale in Auftrag gegeben, einschließlich der Einrichtung von einem Lastschriftenauftrag bis hin zum Dauerauftrag. Dies hat zur Folge, dass diese Filialkonten an eine mehr oder weniger hohe Monatsgebühr gebunden sind. Diese lässt sich aber sowohl aus der Sicht der Banken, wie auch aus der Sicht der Verbraucher, durch den persönlichen Service vor Ort in der Filiale rechtfertigen.

Aktuelle Situation

Die meisten Bankfilialen haben in Deutschland die Sparkassen. Und daran wird sich auch nichts ändern, da man dort dem dichten Filialnetz als Entscheidungskriterium bei der Eröffnung von einem Girokonto von Kundenseite aus eine wichtige Bedeutung beimisst. Ein gutes Konzept entwickelt hat auch die Postbank mit ihren neben den eigenen Filialen betriebenen rund 4500 Partneragenturen und 3000 Geldautomaten an Shell-Tankstellen. Das heißt die Bankgeschäfte laufen parallel zum Verkauf von Sprit und Spirituosen, Zigaretten, Tabak und Süßigkeiten.

Weitere Informationen unter:
http://www.girovip.net/blog