Umfrage des Projektportals www.Freelance.de: Für 68,2 Prozent der IT-Freelancer gehört Fortbildung zum Job

Umfrage des Projektportals www.Freelance.de: Für 68,2 Prozent der IT-Freelancer gehört Fortbildung zum Job
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„Nicht ganz so überraschend“ kam das Ergebnis für Simon Gravel, den Geschäftsführer der Freelancer.Net GmbH, die www.Freelance.de betreibt. Schließlich hat er selbst eine umfassende Expertise als IT-Experte – und weiß um die Bedeutung der Fortbildung im täglichen Projekt: „Nur wenige Tätigkeitsfelder entwickeln sich so schnell wie die IT, weshalb der Freelancer entsprechend gefordert ist, permanent auf dem Laufenden zu bleiben.“

Fachzeitschriften vor Seminaren

Logischerweise geschieht deshalb Fortbildung in erster Linie über Fachbücher bzw. Fachzeitschriften (75,9% der Befragten), etwas mehr als die Hälfte (52,0%) besucht regelmäßig Präsenz-Seminare. Entsprechende Angebot online kommen erst an dritter Stelle, sie werden von 40,3% angenommen. Weitere, allerdings sehr viel seltener genutzte Fortbildungsmöglichkeiten: Internet-Communities/Blogs, Fernstudium, Messen/Konferenzen, persönliches Coaching und das Netzwerk mit Kollegen.

Im Fokus: Fachliche Skills

Und worin bilden sich die IT-Freelancer fort? In der Umfrage nannten 73,9% die Vertiefung bereits vorhandenen fachlichen Wissens und 79,8 Prozent die Erweiterung ihrer fachlichen Skills. Immerhin über ein Viertel (27,6%) investiert Zeit und Geld in Themen wie Rhetorik, Sprachen, Zeit-Management, Betriebswirtschaft und Persönlichkeitsentwicklung – laut Gravel „sehr vorausschauend von all jenen, die nicht in ihrer Fachlichkeit stecken bleiben wollen“.

In Fortbildung investieren. Das Bewusstsein ist laut Gravel bei fast allen IT-Freelancern vorhanden. Er verweist hier auch auf die 25,8 Prozent, die bei der Umfrage angaben, dass sie Fortbildung gegenwärtig vernachlässigen – allerdings, weil sie keine Zeit hätten (14,9%) oder die Kosten noch abschrecken würden (10,9%). Und 6% glauben schließlich, dass „learning by doing“ genug sei.

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