
Er erzählte die Geschichte der Zimmerei, die Heinrich Müller vor 110 Jahren – damals noch in der Stadtmitte von Hameln – gegründet hatte. Sein Vater, Otto Baukmeier sen. hatte beim Firmengründer das Zimmererhandwerk gelernt und übernahm nach dessen Tod 1936 die Leitung des Betriebes. Der jetzige Inhaber der Firma ist bereits seit 1966 als Diplomingenieur in der Unternehmensleitung tätig.
Für die Gäste aus Osteuropa stellten solche Betriebshistorien, wie der jetzt in der vierten Generation geführte Meisterstück-Betrieb eine große Besonderheit dar. Mit großem Interesse verfolgen sie, wie in der modernen Fertigungshalle in der Otto-Körting-Straße die Wandkonstruktion eines Wohnhauses vollautomatisch vernagelt wurde.
Etwa 100 Häuser der verschiedensten Art würden jährlich hier hergestellt und dann vor Ort innerhalb von wenigen Tagen aufgebaut. Diese Bauweise sei nicht nur sehr schnell und qualitativ hochwertig, sondern auch umweltschonend, wie verschiedene Gutachten belegten. Insbesondere werde die Zeit der Bautrocknung eingespart.
„Leider haben wir in der Ukraine noch kein Haus gebaut,“ bedauerte Otto Baukmeier, aber das könne dank der Kontakte, die jetzt durch den Besuch der Delegation geknüpft wurden, noch nachgeholt werden. Eugen Murdasow, der Leiter der Delegation aus der Ukraine bedankten sich beim Firmeninhaber für den anregenden Empfang in seinem Hause mit einem Gastgeschenk.
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