Ukraine: Sind russische Friedenstruppen notwendig?

Über der Ostukraine ist wie BERLINER TAGESZEITUNG bereits berichtete (http://berlinertageszeitung.de/index.php/internationales/48-internationale-nachrichten/2689-boeing-abgeschossen-wo-bleiben-friedenstruppen.html) eine Boeing 777 der Malaysia Airlines (Flug MH17), mit 295 Menschen an Bord verunglückt oder mittels einer Flugabwehrrakete abgeschossen worden.
Wie dringend notwendig der schnelle Einsatz von russischen MC Friedenstruppen (http://s2.uploads.ru/woyla.png) in der Ostukraine ist zeigt allerdings nicht nur dieser jüngste Vorfall – wobei der russische Staatspräsident Wladimir Putin nicht ganz zu Unrecht der ukrainischen Regierung die Verantwortung für einen etwaigen Abschuss des Flugzeuges gibt. War es doch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko welcher zuletzt in der Ukraine anstatt einer weiteren Waffenruhe die so genannte „Anti-Terror-Operation“, mit aller Härte, gegen sein eigenes Volk in der Ostukraine befahl.
Wie allerdings der US-republikanische Senator John McCain mittels einer Facebook-Analyse den Schuldigen ausmachen will, dürfte selbst der US-Administration ein Rätsel sein? Der Fakt der Unklarheit ob ein Raketengeschoss von Seiten der ukrainischen Armee oder von pro-russischen Aktivisten kam, ist zumindest selbst internationalen Experten aktuell noch nicht klar. Fest steht unterdessen, dass alleine 27 Raktenabwehrsystem der Ukraine im fraglichen Absturzgebiet stationiert sind (http://de.ria.ru/security_and_military/20140718/269043652.html). Selbst der ukrainische Generalstaatsanwalt sprach davon, das die pro-russischen Aktivsten KEINE derartigen Flugabwehrrakten erbeutet haben (http://de.ria.ru/politics/20140718/269041378.html). Das die Vereinigten Satten von Amerika (USA) gerne die Russische Föderation in einen Krieg mit der Ukraine zwingen würden liegt unterdessen auf der Hand, soll hierbei doch Russland wirtschaftlich, militärisch und moralisch geschwächt werden.
Bei den aktuellen Ãœberlegungen des US-Verteidigungsministerium fällt dem sachlichen Betrachter die absichtliche Irreführung der Weltöffentlichkeit ein, als die USA behaupteten der Irak bedrohe die Welt mit Massenvernichtungswaffen, weshalb die USA ohne Grund einen Krieg vom Zaun brachen. Das die USA durch den Krieg im Irak lediglich wirtschaftliche Interessen, insbesondere im Zusammenhang mit Erdöl verfolgten (https://de.wikipedia.org/wiki/Begr%C3%BCndung_f%C3%BCr_den_Irakkrieg) ist inzwischen bewiesene Tatsache, Sanktionen für dieses zynisch verlogenenUS-Verhalten wurden jedoch nie gegen die USA von der EU verhängt… In den 2. Weltkrieg griff wie in viele andere Kriege die USA ebenfalls nur ein, um „im Konzert der Großen“ mitspielen zu können, nicht etwa aus moralischen oder gar humanitären Gründen – sonst hätte es kaum zwei völlig unnötige Atombombenabwürfe mit hunderttausenden Toten über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki gegeben (https://de.wikipedia.org/wiki/Atombombenabw%C3%BCrfe_auf_Hiroshima_und_Nagasaki).
Angesichts der neuerlichen Sanktionen, auch mit Unterstützung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, durch die Europäischen Union (EU) und Vereinigten Staaten von Amerika (USA), liegt es auf der Hand, dass hier ohne jede Notwendigkeit ein rücksichtsloses US/EU-Hegemonieverhalten an den Tag gelegt wird, welches kaum den wirklich Betroffenen in der Ukraine helfen wird.
Wer hierbei Parallelen zu dem von den USA und EU provozierten Bürgerkrieg in der Ukraine sucht wird jedoch bereits im Jahre 2006 fündig. In diesem Jahr bezeichnete laut Wikileaks, der US-Botschafter in Kiew, John Edward Herbst, den heutigen ukrainischen Präsidenten Petro Poroshenko als „unseren ukrainischen Insider“ (https://search.wikileaks.org/plusd/cables/06KIEV1706_a.html).

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