Wer seit Jahren und dies nicht erst seit der so genannten Maidan-Revolution die Hoffnung hatte, die Ukraine würde unter der westlich orientierten Regierung des Schokoladen-Olligarch Petro Poroschenko – eine sowohl in Recht und Ordnung normal ausgerichtete Entwicklung nehmen, wie dies ach so gerne im plutokratischen Brüssel seit Jahren vergeblich erhofft wird, sieht sich nicht erst zum Ende März dieses Jahres 2016 mit der katastrophalen Realität eines gescheiterten Staates unter EU-Protektion konfrontiert.
Aktuell wird das allabendliche Fernsehbild der Ukraine von haltloser Propaganda um eine angebliche ATO (Antiterror-Operation) gegen den Donbass, oder den Gerichtsprozess von Nadiya Savchenko geprägt und versucht so den eigenen Bürger durch martialische Videobeitrage, konstruierten Terrorismusphantasien, sowie unglaublichen Hasstiraden in Richtung des eigentlichen Brudervolkes Russland – von der katastrophalen Realität explodierender Lebenshaltungskosten abzulenken. Das demagogische Parolen-Ggeschwätz der oligarchisch finanzierten TV-Beiträge verfängt zwar nicht mehr im Volke, lenkt aber schwafelnd von der staatszerstörenden Korruptionsgiftschlange, in Politik und vor allem Justiz ab, welche das Land ausblutet als gäbe es kein Morgen. Besonders erschütternd ist vor allem, dass auch wenn die Polizei der Ukraine neue Uniformen in schicken Farben und neu lackierte Autos mit der Aufschrift moderner Fabrikate bekommen hat, eben nicht nur gerade diese Polizei, sondern das gesamte Geflecht von Staatsanwaltschaften und Richtern darauf ausgelegt ist, möglichst den letzten finanziellen Blutstropfen aus dem eigenen bereits am Boden liegenden Volk herauszupressen.
So ist das Siechtum von Polizei und Justiz in der Ukraine kaum auch noch marketingstrategisch politischen Parolen zu verschleiern und es ist kein Wunder, dass sich im Osten des Landes immer mehr Beamte den Separatisten des Donbass anschließen.
Das passt es in schnöde Bild dieser traurigen Realität, wenn das eigene Volk hinter vorhaltender Hand tuschelt, dass: „ihr Premierminister Arsenij Jazenjuk – sich mittels Alkohol voller Freude betäubte, als ihm seine Banker mitteilten, er habe sich durch seine Korruptionsgeschäfte die erste Milliarde Dollar zusammen gestohlen!“
Objektive Kommentatoren schreiben in diesem Zusammenhang bereits Abgesänge auf den Maidan und stellen bitter enttäuscht fest, Präsident Petro Poroschenko sei in keinster Weise besser als sein Vorgänger Janukowitsch und fordern die westliche Gemeinschaft auf, ihre Finanzhilfen für die Ukraine einzustellen, bis sowohl Regierung und Parlament dringendste Reformen nicht mehr verschleppten oder gar torpedierten. Dass es Poroshenko bisher nicht Ansatzweise gelungen ist, mittels Technokraten aus dem Baltikum, sowie der US-Amerikanerin und Fondsmanagerin Natali Jaresko (Finanzministerin) und dem ehemaligen Staatspräsidenten Michail Saakaschwili, die alten kriminell korrupten Seilschaften aufzubrechen, die Oligarchen zu entmachten, die Justiz von pervertiert denkenden Staatsanwälten und Richtern zu säubern, als auch Staatsunternehmen zu privatisieren und deren Chefs durch neue Köpfe zu ersetzen, liegt vor daran, dass ein wichtiges Privatisierungsgesetz seit Monaten im ukrainischen Parlament festhängt (wo die Oligarchen des Landes die Mehrheit der Abgeordneten der Hohen Rada gekauft haben). Damit ist die Entlassung der alten Garde in den Staatsunternehmen, Parteien, selbst in der Regierung – als auch vor allem im eigenen Präsidialamt mehr als unvorstellbar.
Wer heute ein erfolgreiches Geschäft betreibt, muss sich nicht nur als Besitzer einer bekannten ukrainischen Lottogesellschaft tagtäglich fürchten, dass durch korrupte Staatsanwälte und Richter, eine so genannte „Maski Show“ die Szenerie betritt, welche unter fadenscheinigen Gründen versucht sich erfolgreicher Geschäfte zu bemächtigen, Autos mittels krimineller Machenschaften zu stehlen, um so seinen eigenen Besitz anzuhäufen. Die westliche Wertegemeinschaft sieht diesem schändlichen Treiben tatenlos zu und muss sie geschehen lassen, was vor alllem politisch kalkulierte Gründe hat.
EX-Wirtschaftsminister Aivaras Abromavičius, Odessa Gouverneu Michail Saakaschwili, Finanzministerin Natali Jaresko und Infrastrukturminister Andrij Pivovarskij – wurden und hierbei vor einen Korruptionskarren gespannt, welchen sie alle vier weder zusammen ziehen konnten noch können – wobei nicht nur ihre eigenen Namen beschmutzt werden, sondern sie in den Geschichtsbüchern der Zukunft als unfreiwillige Steigbügelhalter von kriminellsten Akteuren stehen werden, welche die Ukraine seit ihrer Unabhängigkeit am 1. Dezember 1991 gesehen hat.
Trotz dieser nero-gigantischen Korruption gelang es hierbei Premier Jazenjuk Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel, wohl mittels markiger Parolen davon zu überzeugen, dass die EU der Ukraine weitere Kredite in Milliardenhöhe zur Verfügung stellt. So sind es traurigerweise einmal mehr die deutschen und europäischen Steuerzahler, welche als eine zu melkend dumme Kuh, von ukrainischen Oligarchen und ihren willigen Helfern im politischen Frack, die private Tasche füllen. Dass die Ukraine nach Aussage der unabhängigen Organisation Transparency International nicht nur in 2013, 2014, sondern vor allem auch weit nach der Maidan Revolution im Jahr 2015, dass korrupteste Land in Europa ist, scheint für Regierenden der EU keine Rolle zu spielen, so lange damit nur irgendwie Russland geschwächt wird und die Propagandashow stimmt, obwohl die Ukraine nicht nur de facto längst Bankrott ist.
So resümiert BERLINER TAGESZEITUNG – Berliner Tageblatt – Deutsche Tageszeitung, trotz haltloser Anfeindungen seiner Artikel durch westliche Medien, mit bedauernden Worten – für die im Existenzkampf stehende ukrainische Bevölkerung, dass seitdem Ostukraine und Krimkonflikt zwischen Ukraine und Russland, innerhalb der EU das schändliche Motto gilt, dass das die Ukraine um jeden Preis gestützt werden muss. Somit werden auch in 2016 und den kommenden Jahren – sinnlos Milliarden an westlichen Steuergeldern in den schmutzig tiefen Taschen korrupter Politiker und Wirtschaftsbosse der Ukraine versickern, wobei sich die Toten des Maidan – vor Wut in ihren Gräbern umdrehen dürften!
In einem Folgeartikel werden wir im April 20116 Namen von Personen und Tatsachen benennen, welche sich in Polizei, SBU und Staatsanwaltwaft in Winnyzja – Kyiv – Kiew, nachweislich in der Ukraine kriminellen Verbrechen der Korruption schuldige gemacht haben, ersehen Sie hierzu unseren Ukraine Artikel am 10. April 2016.