
Bonn, 9.11.2022. Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht veröffentlicht der AsKI heute einen Gastbeitrag des FC Schalke 04 auf www.tsurikrufn.de, der die bewegende Geschichte seines beliebten Vorstands, des jüdischen Zahnarztes Dr. Paul Eichengrün, erzählt. In der Nacht vom 9. November 1938 zerstörten die Nazis das Wohnhaus der Familie in Gelsenkirchen. Erst kurz vor Kriegsbeginn gelang den Eichengrüns die Ausreise aus Deutschland.
https://www.tsurikrufn.de/portraits/eichengruen/
„Tsurikrufn“ ist jiddisch und bedeutet „erinnern“. Der Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. – AsKI erinnert seit 2021 an die vielen jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die das kulturelle Leben in Deutschland bereichert haben. Der FC Schalke 04 wurde auf dieses Gemeinschaftsprojekt aufmerksam, da er sich seit langem intensiv mit den Biografien seiner jüdischen Vereinsmitglieder auseinandersetzt.
Die auf TSURIKRUFN! vorgestellten Persönlichkeiten sind so verschieden wie die im AsKI vertretenen Museen und Kulturinstitute, die sie zusammengestellt haben. Wer brachte die berühmte Briefmarke „Blaue Mauritius“ in das Museum für Kommunikation in Berlin? Wer schnitt Fritz Langs berühmten Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, emigrierte und fühlte sich dennoch sein Leben lang als „Berliner“? Wechselvolle Lebens- und häufig auch Leidensgeschichten werden in jetzt 29 multimedialen Porträts erzählt. „Paul Eichengrün“ ist der dritte Gastbeitrag auf TSURIKRUFN!
Wir bedanken uns bei S04 für die gute Zusammenarbeit!