Obwohl Kleinkredite für Unternehmen in der Regel signifikant teurer als größere Darlehen sind, lohnt sich die Vergabe derartiger Kredite für die Banken oftmals nicht, weshalb viele Geldhäuser erst gar keine Kleindarlehen an kleinere Firmen vergeben.
Kredite für Selbstständige oder kleinere Start-Ups sind für Banken oft nicht rentabel. Laut einer aktuellen Analyse des Inhabers der Frankfurter Finanzierungsberatung (Barkow Consulting) ist der Zinssatz, den eine Bank mindestens verlangen muss, um bei einem fünfjährigen Darlehen für eine Firma mit relativ guter Bonität, also einem Rating BBB-, abzüglich aller Kosten, einen akzeptablen Profit zu erzielen, sehr hoch: Bei einer halben Million Euro ist bei dem Kreditinstitut die Gewinnschwelle mit einem Zinssatz von 3,45 % erreicht. Dem entgegen steht das Darlehen über 50.000 ?, bei welchem die Bank einen Zinssatz von 9,15 % verlangen muss. Weil Selbstständige noch ein viel höheres Ausfallrisiko aufweisen, liegt der Break Even Zins für die Bank hier sogar noch höher.
Unterschied rührt aus den Fixkosten
Weil die Fixkosten bzw. der Aufwand für eine Bank bei der Kreditprüfung eines Kredites über 50.000 ? ungefähr gleich dem eines Kredites für eine halbe Million Euro ist, ergibt sich dieser hohe Zinsunterschied. Laut dem Unternehmen Barkow ist es demnach auch logisch, dass Banken den Kleinunternehmern die Kreditvergabe verweigern.
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