Die Ankündigung der Deutschen Rentenversicherung Bund, die Renten könnten 2012 im Westen Deutschlands um 2,3 Prozent und im Osten um 3,2 Prozent steigen, hat Walter W. Kaiser, Geschäftsführer von Kaiser & Partner, ausdrücklich begrüßt. Ebenso sei die Aussicht, dass der Beitragssatz von 19,9 auf 19,6 Prozent reduziert wird, ein positives Signal an die heutigen Beitragszahler.
Gleichzeitig wies Kaiser darauf hin, dass inflationsbereinigt von der Erhöhung kaum etwas übrig bleiben werde. Er widersprach damit den positiven Aussagen von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Sie hatte das deutsche Rentensystem als „kerngesund“ bezeichnet. Laut Kaiser zeige gerade die von der Regierung geplante Zusatzrente, dass Maßnahmen zur Vermeidung von Altersarmut dringend nötig seien.
Schließlich betonte Kaiser, dass die Prognosen der Deutschen Rentenversicherung Bund nicht darüber hinwegtäuschen dürfen, dass die Finanzierung der Altersvorsorge allein durch die gesetzliche Rentenversicherung längst nicht mehr ausreicht. Weil die deutsche Bevölkerung aus immer weniger jüngeren und immer mehr älteren Menschen besteht, stehe deutlich weniger Geld zur Finanzierung der weiter zunehmenden Rentenansprüche zur Verfügung.
Eine zusätzliche und sinnvolle Altersvorsorge ist nach Ansicht von Kaiser deshalb dringend notwendig. Dabei sei wichtig, sich nur von einem unabhängigen Makler beraten zu lassen. Weil dieser nicht auf eine bestimmte Gesellschaft festgelegt ist, könne nur dieser den Kunden objektiv und optimal beraten. Zudem ist er kein Vertreter einer Gesellschaft, sondern steht gesetzlich geregelt auf Seiten des Kunden.
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