Trofil engagiert sich für Flüchtlinge

Dass sich Kunstrasen nicht nur für Sport- und Spielplätze eignet, hat die Trofil Sportbodensysteme GmbH & Co. KG aus Hennef bewiesen. Seit einiger Zeit dient eine Dreifachturnhalle in Hennef als Erstaufnahmestelle für geflüchtete Frauen, Männer und Kinder. In der Halle finden bis zu 250 Personen Schutz bis sie woanders untergebracht werden. Damit sie sich in der Sportstätte von der Flucht erholen können und sich willkommen fühlen, wurden die Sportgeräte aus der Halle hinausgeräumt und Feldbetten sowie Sichtschutzwände aufgestellt. Die Vielzahl an Personen, Betten und Wänden stellt aber nicht nur die Mitarbeiter vor Herausforderungen, sondern wirkt sich auch auf den Hallenboden aus. Aus diesem Grund wurde dieser mit einer Plane geschützt. Aber nicht nur im Inneren der Halle macht die Situation dem Boden zu schaffen. Auch die Wiese an der Turnhalle leidet, vor allem im Herbst und Winter, unter der starken Belastung. Damit die Wiese nicht zu stark strapaziert wird und die Geflüchteten nicht so viel Schmutz in die Halle tragen, hat der Kunstrasenspezialist Trofil die Wiese mit Kunstrasen abgedeckt. „Die Turnhalle liegt nur etwa zehn Autominuten von unserem Firmensitz entfernt. Als wir die Anfrage bekommen haben, ob wir dort Kunstrasen verlegen können, haben wir nicht gezögert. Wir möchten, dass sich die Menschen so wohl wie möglich fühlen“, sagte Trofil Geschäftsführer Eike Wedell.