Transatlantische Studiengänge und Mobilität – EU fördert Kooperation mit den USA

Transatlantische Studiengänge und Mobilität – EU fördert Kooperation mit den USA

Zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses sowie der wechselseitigen Kenntnis von Sprache, Kultur und Institutionen haben die EU und die USA ein Programm zur Förderung von Maßnahmen für transatlantische Beziehungen und akademische Netzwerke für Bildung und integrierte Studiengänge ausgeschrieben. Die Verbesserung der Qualität der Humanressourcenentwicklung steht dabei im Fokus.

Drei verschiedene Projektarten sind förderfähig:
– Die Einrichtung transatlantischer Studiengänge, die zu einem gemeinsamen bzw. doppelten Abschluss führen;
– Projekte zur qualitativen Verbesserung der Mobilität von Studierenden (bspw. die Einrichtung eines Studienaufbaus, der kurze transatlantische Mobilitätsaufenthalte umfasst) sowie
– strategische Maßnahmen zur besseren Vergleichbarkeit (z. B. die Anerkennung von Qualifikationen und die Abstimmung von Lehrplänen).

Wichtig ist die grenzüberschreitende Kooperation von vier akademischen (Hochschulen) bzw. höheren beruflichen Bildungseinrichtungen (Berufsbildungsorganisationen): zwei Einrichtungen aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten sowie zwei US-Einrichtungen. Mitglieder dieses Konsortiums können unter bestimmten Voraussetzungen auch andere Einrichtungen wie NGOs, Berufsverbände oder Privatunternehmen sein.

Die Vorschläge können aus allen Themenbereichen eingereicht werden. Besonders aussichtsreich sind jedoch Anträge, die sich mit Entrepreneurship, Nachhaltigkeit und Umweltanliegen befassen. Die maximale Projektlaufzeit beträgt 48 Monate. Die nächste Einreichungsfrist für konkrete Projektvorschläge endet am 07. April 2010.