Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) erhofft sich bei seiner Reise in die Türkei eine Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen. „Unsere sächsische Wirtschaft muss stärker mit türkischen Unternehmen ins Geschäft kommen“, sagte Tillich im Interview mit der Online-Ausgabe der „Superillu“. „Der Markt ist ein dramatisch schnell wachsender, in der Türkei herrscht enormer Bedarf an Anlagen, an Konsumgütern, an Technologien.“ Zudem sei die „Affinität zu Deutschland groß“ und der türkische Markt sei nicht so „überreguliert wie bei uns“. Auf die Frage, ob die EU-Vollmitgliedschaft der Türkei noch erstrebenswert sei, antwortete Tillich: „In der EU muss ein neues Buch der Zusammenarbeit mit der Türkei aufgeschlagen werden.“ Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) formulierte Status einer privilegierten Partnerschaft sei „eine gute Ausgangsbasis. Die Türkei ist als Staat selbstbewusst, wirtschaftlich sehr stark und als Nato-Partner geopolitisch enorm wichtig.“ Der Ministerpräsident ist vom 3. bis zum 6. Juni zu Gesprächen in Ankara und Istanbul.
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