
Tierschutz mit Fokus auf eine Verbesserung der Lebensumstände der Tiere vor Ort, ist Schwer-punkt des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V., der seit 1998 auf der Urlaubsinsel Kreta aktiv ist. Neben der medizinischen Betreuung von Straßentieren bilden Kastrationsaktionen die Haupttätigkeit der für den Verein tätigen Tierärzte.
Mittlerweile erstreckt sich die Arbeit des Tierärztepools schwerpunktmäßig auf Griechenland, Rumänien, und die Kapverdischen Inseln, wobei das Team auf Einladung lokaler Behörden weltweit Kastrationen durchführt. Zudem kümmert sich der Verein auch um lebensnotwendige Behandlungen kranker Tiere sowie Futtertransporte in die entsprechenden Einsatzgebiete. Um Straßentiere vor eigenmächtigen Vergiftungs- und Tötungsaktionen zu schützen, bedarf es ei-ner dauerhaften Verringerung der Tierpopulation. Der Förderverein Arche Noah Kreta möchte auf diese Weise nicht nur das Leid bekämpfen, sondern es erst gar nicht entstehen lassen.
Tierarzt und Vorstand des Fördervereins Thomas Busch erklärt: „Vergleichen wir es mit einem Boot, in welches durch ein kleines Loch immer wieder Wasser nachströmt. Es nützt gar nichts, das Wasser heraus zu schippen, Sie müssen das Loch abdichten. Gleiches versuchen wir mit den Kastrationen zu erreichen, um den „Nachstrom“ zu unterbinden. Mit großem Erfolg! Herr Schnäbele der Firma AUVESY hat unseren Weg erkannt und uns mit einer großzügigen Spende ermöglicht, sehr viele „Löcher“ zu stopfen.“
Die in Landau in der Pfalz ansässige Firma AUVESY ist Hersteller von versiondog, einer Datenma-nagementlösung für die Automatisierungstechnik. Der Geschäftsführer Werner Schnäbele ist selbst Hundebesitzer und großer Tierfreund. Daher war es ihm eine Herzensangelegenheit, gezielt den Tierschutzverein Förderverein Arche Noah Kreta e.V. durch eine Spende von 5000 Euro zu unterstützen: „Tiere, die auf der Straße leben, haben überwiegend mit schlechten Le-bensbedingungen zu kämpfen. Dank der zahlreichen ausgebildeten Tierärzte des Fördervereins gibt es einen anerkannten und sinnvollen Ansatz zur Bekämpfung dieses Leids. Nur durch die Kastrationsaktionen lassen sich die Anzahl der Straßentiere sowie die Misshandlungen und Qua-len, denen die Tiere ausgesetzt sind, verringern. Der logistische und personelle Aufwand sowie vor allem das persönliche Engagement der Helfer und Tierärzte bei den Auslandseinsätzen ist immens, so dass wir diese herausfordernde Arbeit sehr gerne monetär unterstützen wollten.“
Die Spende soll nach Kreta gehen, wo dem Förderverein von den Gemeinden fünf Gemeinde-praxen zur Verfügung gestellt wurden, um Straßentiere zu kastrieren und zu behandeln.