Theorie und Praxis auf Augenhöhe

Theorie und Praxis auf Augenhöhe

Präsentationen vorbereiten, Unterrichtsstoff pauken oder sich durch Klassenarbeiten in einer Vielzahl von Fächern bewähren – das alles und viel mehr steht üblicherweise auf den Lehrplänen in Deutschland. Keine Frage, Praktika sind im Lehrplan enthalten, doch mit maximal drei Wochen sind diese viel zu kurz angesetzt, um einen wirklichen Einblick in einen Beruf zu gewinnen. Für viele Kinder und Jugendliche kommt der praktische Anteil am „Leben lernen“ zu kurz. Wenngleich gerade die Internate der Hermann-Lietz-Schulen durch Gilden und praktische Arbeiten versuchen, diesen „bodenständigen“ Part aufzufangen, fragen insbesondere die Eltern oftmals nach an dem beruflichen Bezug. Das Internat Schloss Hohenwehrda bietet hier die passende Alternative:
Internatsschüler der 9. Klasse haben ab dem kommenden Schuljahr 2012/2013 die Möglichkeit, durch eine Kooperation mit der staatlichen berufsbildenden Schule in Hünfeld, der Konrad Zuse-Schule, das Metallhandwerk besser kennenzulernen. Bis einschließlich Klasse 10 stehen in zwei Schuljahren pro Woche sechs Unterrichtsstunden für das Fach „Metallhandwerk“ zur Verfügung. Daneben absolvieren die Jugendlichen auch ihren Europäischen Computerführerschein, kurz ECDL. „Die Jugendlichen haben die Chance, sich fundiertes Wissen im Metallhandwerk anzueignen, praktisch zu arbeiten und dadurch einen guten Einblick in ein bestimmtes zukunftsträchtiges Berufsbild zu gewinnen.“ Das innovative Konzept, das Schulleiterin Sabine Hasenjaeger gemeinsam mit ihrem Leitungsteam und der Schulleitung der Konrad Zuse-Schule entwickelt hat, soll nach einem entsprechenden Vorlauf auch auf andere Berufsbilder ausgedehnt werden.

Weitere Informationen unter:
http://lietz-schulen.de