Zypern-Paket: Steinmeier stellt Ja der SPD in Aussicht

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat die Zustimmung seiner Partei zur europäischen Zypern-Hilfe im Bundestag signalisiert. Die SPD überprüfe bei jeder einzelnen Entscheidung zur Euro-Rettung, ob sie tragfähig sei, sagte Steinmeier der "Welt am Sonntag". Im dritten Anlauf sei den europäischen Finanzministern ein Vorschlag gelungen, der "den einzig tragfähigen Weg zu einer Lösung für Zypern" aufzeige. Auf den ersten Blick sehe da

Zypern-Hilfspaket: Grünen-Finanzexperte warnt vor Ablehnung

Angesichts des zusätzlichen Finanzbedarfs in Zypern hat der Finanzexperte der Grünen, Gerhard Schick, vor einer möglichen Ablehnung der geplanten EU-Hilfen für den Inselstaat durch den Bundestag gewarnt. "Ein Nein des Bundestages würde den Schaden durch das miserable Krisenmanagement wohl noch vergrößern", sagte Schick der "Saarbrücker Zeitung" (Samstagausgabe). Allerdings sei jetzt die Verhandlungsgrundlage durch den Mehrbedarf "

Euro-Finanzminister billigen Hilfe für Zypern

Die Euro-Finanzminister haben das Rettungspaket für das finanziell angeschlagene Zypern gebilligt. Das sagte der Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, am Freitag in Dublin. Das Rettungspaket für die Insel-Republik umfasst zehn Milliarden Euro. Neun Milliarden Euro kommen von den Euro-Partnern, die restliche Summe stellt der Internationale Währungsfonds bereit. Der Bundestag muss dem Rettungspaket noch zustimmen. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass Zypern für sein Re

Zypern braucht mehr Geld zur Abwendung der Staatspleite

Zypern braucht nach eigenen Angaben deutlich mehr Geld als bislang erwartet um eine Staatspleite abzuwenden. Wie die Regierung in Nikosia am Donnerstag mitteilte, liege der Finanzbedarf bei 23 Milliarden Euro. Zuvor waren EU und IWF von 17,5 Milliarden ausgegangen. Laut einer Vereinbarung mit dem Euro-Rettungsfonds ESM steuert Zypern 13 Milliarden Euro selbst zu der benötigten Summe bei. Der Betrag kommt durch die Nutzung der Sparguthaben bei der Bankenrekapitalisierung und zusätzliche

Bericht: Finanzbedarf in Zypern höher als erwartet

Zyperns Finanzbedarf während der Laufzeit des Euro-Rettungsprogramms ist einem Medienbericht zufolge mit 23 Milliarden Euro größer als erwartet. Das gehe aus der Vereinbarung mit dem Euro-Rettungsfonds ESM hervor, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Laut dem Papier steuert Zypern allerdings 13 Milliarden Euro selbst bei. Die Summe kommt durch die Nutzung der Sparguthaben bei der Bankenrekapitalisierung und zusätzliche Sparmaßnahmen zusammen. Somi

Zyperns Finanzminister kritisiert Bankenabgabe

Der zyprische Finanzminister Charis Georgiadis hat sich kritisch zu den Konditionen des kürzlich geschnürten Rettungspakets für sein Land geäußert. Insbesondere die Zwangsabgabe auf Bankeinlagen über 100.000 Euro, mit der die Bankkunden an der Rekapitalisierung der Institute beteiligt werden, hält Georgiadis für problematisch: "Es war eine bedauerliche Entscheidung, nicht nur für Zypern, das nun den Preis zahlen muss, sondern für Europa ins

Geldabflüsse aus Zypern: Oppositionspolitiker glaubt an „Insiderinformationen“

Der kommunistische Oppositionspolitiker Christos Messis glaubt, dass einige Mitglieder der Regierung Zyperns Insiderinformationen über die Einführung einer Zwangsabgabe hatten und somit Gelder außer Landes schaffen konnten. Dies sagte er im Deutschlandfunk. Nachdem der zyprische Finanzminister Michael Sarris am Dienstag zurücktrat, stelle sich nun die Frage, ob das von ihm ausgehandelte Rettungspaket noch durchgesetzt werden kann. Obwohl die Lage sehr chaotisch sei und der S

Zyperns Finanzminister tritt zurück

Der zyprische Finanzminister Michael Sarris tritt zurück. Das teilte er am Dienstag mit. Der Schritt erfolgt nach dem vorläufigen Abschluss der Gespräche mit den internationalen Geldgebern über das zehn Milliarden Euro schwere Hilfspaket. Dabei war zuletzt ein Zinssatz von 2,5 Prozent ausgehandelt worden, in zehn Jahren soll angeblich die Rückzahlung beginnen. Die erste Hilfstranche soll im Mai fließen. Sarris war von 2005 bis 2008 Finanzminister Zyperns, und hatte

Praktiker-Großaktionärin bleibt auf Zypern

Praktiker-Hauptaktionärin Isabella de Krassny will Zypern nicht den Rücken zukehren. "Die Krise dort tangiert mich überhaupt nicht", sagte de Krassny, die auch den in Zypern registrierten Maseltov-Fonds führt, am Dienstag gegenüber "Handelsblatt-Online". Mit diesem Investment-Vehikel war der Wienerin vor bald zwei Jahren der Einstieg bei der angeschlagenen Baumarkt-Kette Praktiker gelungen. Im Moment hält der Maseltov-Fonds etwa zehn Prozent der