Zyperns Präsident besteht auf Änderungen am Rettungspaket

Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades bleibt bei seiner Forderung nach weniger harten Auflagen für das Zypern-Programm der EU. "Bestimmte Auflagen der Troika würgen unsere Wirtschaft ab. Das stellt die zyprische Gesellschaft vor eine Zerreißprobe", sagte Anastasiades dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Vergangene Woche hatte ein Brief von Anastasiades bei EU-Mitgliedstaaten für Verärgerung gesorgt, weil der Eindruck entstand, die zyprisch

Bericht: Zypern bekämpft Geldwäsche nur unzureichend

Die bislang eingeführten Kontrollen und Schutzmaßnahmen Zyperns zur Bekämpfung der Geldwäsche reichen nicht aus. Das geht laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" aus einem Expertenbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte für den Europarat hervor, der weit kritischer ausgefallen ist als bislang bekannt. Die Prüfer fordern danach Korrekturen an dem bereits verabschiedeten Rettungspaket für Zypern. Diese sollten "in einen Aktions

Zyprisches Parlament stimmt Bedingungen für Rettungspaket zu

Das zyprische Parlament hat den Bedingungen für das Hilfspaket der internationalen Gläubiger wie erwartet zugestimmt, allerdings nur äußerst knapp. Per Handzeichen stimmten am Dienstag 29 Abgeordnete dafür und 27 dagegen. Die Regierung hatte zuvor gewarnt, dass das Land bei einer Ablehnung vor einem Kollaps stehen würde. Im März war der erste Entwurf vom Parlament noch abgelehnt worden. Das Rettungspaket für Zypern sieht Hilfszahlungen aus dem Euro-Rettun

Zyprische Regierung zu Gesprächen mit Türkei bereit

In dem festgefahrenen Zypern-Konflikt kommt nach der Wahl der konservativen Regierung der Inselrepublik Bewegung: Das Kabinett von Präsident Nikos Anastasiadis ist bereit zu neuen Verhandlungen mit der Türkei über eine Lösung für die seit 1974 geteilte Insel. "Wir sind für Gespräche, aber wir müssen das richtige Klima schaffen", sagte Außenminister Ioannis Kasoulides in einem Interview mit dem "Spiegel". Wenn Ankara seine Blockade

Zyperns Finanzminister garantiert Rückzahlung der Kredite

Der zyprische Finanzminister Harris Georgiades hat Deutschland die Rückzahlung der Hilfskredite garantiert. "Wir brauchen die Kredite derzeit, aber wir werden sie zurück zahlen, dafür garantieren wir", sagte Georgiades der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe). Das Darlehen, das Zypern erhalte, sei im europäischen Vergleich sehr klein und es gebe strenge Bedingungen. "Wir haben eine schwere Zeit vor uns. Die Nachwirkung der Entscheidungen sind sehr schwer u

Schäuble: Bundestags-Zustimmung zu Zypern-Hilfe starkes Signal für den Euro

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht in der Zustimmung des Bundestags für das Hilfspaket für Zypern ein starkes Signal für den Euro und die Eurozone. "Der Deutsche Bundestag hat sich erneut zu seiner Verantwortung für den Euro und die Eurozone bekannt und damit ein starkes Signal gesandt", sagte Schäuble am Donnerstag in Berlin. Das Hilfsprogramm sei ein wichtiger Schritt zur weiteren Stabilisierung Zyperns und der Eurozone. "Das Hilfspr

Bundestag stimmt Zypern-Hilfspaket mit großer Mehrheit zu

Der Bundestag hat dem Hilfspaket für die Inselrepublik Zypern am Donnerstag mit großer Mehrheit zugestimmt. Von den 602 anwesenden Bundestags-Abgeordneten stimmten 487 für das Hilfspaket, 102 votierten dagegen, während sich 13 Parlamentarier enthielten. Neben den Abgeordneten der schwarz-gelben Regierungskoalition stimmten auch die meisten Parlamentarier von SPD und Grünen dem Hilfspaket zu. Im Vorfeld der Abstimmung hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CD

Schäuble sieht Zypern in einer „dramatischen Situation“

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht die Insel-Republik Zypern in einer "dramatischen Situation". "Wenn wir Zypern nicht helfen, steht Zypern unausweichlich vor dem Staatsbankrott", sagte Schäuble am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. Gleichzeitig betonte der Finanzminister, dass sich "erste Erfolge in den Krisenländern" einstellen würden. "Wir sind auf dem richtigen Weg." Ein Bankrott Zyperns k&oum

CDU-Abgeordnete wollen Zypern-Paket aus ökonomischen und politischen Gründen ablehnen

Mit ökonomischen und politischen Gründen haben die CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, Manfred Kolbe und Klaus Peter Willsch ihr Nein am Donnerstag im Bundestag bei der Abstimmung über das neue Euro-Rettungspaket für Zypern begründet. "Zypern wird die ihm verordnete Schuldenlast auf Dauer nicht tragen können und durch die notwendigen Auflagen wird das Land in erhebliche wirtschaftliche und soziale Probleme gestürzt", sagten Bosbach, Kolbe und

Bosbach will gegen Zypern-Hilfe stimmen

Wenige Tage vor der möglichen Abstimmung im Bundestag über das Hilfspaket für Zypern regt sich Widerstand innerhalb der CDU. Die Eurogruppe hat bereits grünes Licht für Notkredite in Höhe von zehn Milliarden Euro gegeben. Als Gegenleistung sind die radikalen Umstrukturierung des Bankensektors, eine Beteiligung von Kontoinhabern, Privatisierungen und Sparmaßnahmen vorgesehen. Trotzdem kündigte der CDU-Abgeordnete Wolfgang Bosbach bereits sein Nein an. &quo