Angesichts der finanziellen Belastungen durch das Hochwasser im Frühjahr und den jüngsten Zugausfällen in Mainz muss die Bahn sparen. Das Unternehmen hat die Ticket-Kontingente zu Sparpreisen bis zum Jahresende spürbar verringert, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf ein Gespräch mit Berthold Huber, dem Vorstandsvorsitzenden von DB Fernverkehr. Davon betroffen seien beispielsweise Verbindungen vom Rheinland aus. D
Nach Mainz trifft die Personalnot der Deutschen Bahn nun auch das nordhessische Bebra. Wie das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtet, untersucht die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde des Wettbewerbs auf der Schiene die Schwachstellen der Bahn und verschickt Zwangsgeldandrohungen an die Bahn-Tochter DB Netz AG für den Fall, dass der Konzern seine Probleme nicht rasch in den Griff bekommt. "Die Bundesnetzagentur hat frühzeitig darauf hingewiesen, dass die St
Der Chef des Eisenbahnbundesamts (EBA) nimmt die Probleme im Stellwerk des Hauptbahnhofs Mainz sehr ernst und zum Anlass umfassend alle sicherheitsrelevanten Betriebsbereiche bei der Deutschen Bahn zu prüfen. "Wir interessieren uns generell für das Thema", sagte EBA-Präsident Gerald Hörster dem "Handelsblatt" (Montagausgabe), "nicht nur bei Stellwerken." Die Aufsichtsbehörde habe deshalb vom Bahnvorstand Informationen über Besetzung von
Bahnchef Rüdiger Grube räumt nach dem Mainzer Schienenchaos gegenüber der "Welt am Sonntag" grundsätzliche und ernstzunehmende Defizite bei der Führungskultur im DB-Konzern ein. "Wir haben bundesweit etwa 12.500 Fahrdienstleiter. Die haben im Durchschnitt 80 Überstunden pro Person. Die halbwegs abzubauen, dauert seine Zeit. Aber dass sie sich überhaupt aufbauen konnten, obwohl die betroffenen Mitarbeiter gewarnt hatten, das zeigt, dass Informatio
Nach dem Chaos am Mainzer Hauptbahnhof regt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück an, dass der Bund als Eigentümer der Bahn auf einen Teil der 500 Millionen Euro hohen Dividende verzichtet. "Das ist zu überprüfen. Vor dem Hintergrund der Engpässe bei der Bahn und mit Blick darauf, dass sie mit den Folgen der Hochwasserkatastrophe zu kämpfen hat, muss der Bund als Eigentümer Verantwortung übernehmen", sagte Steinbrück "Bild am Sonntag"
Bahnchef Rüdiger Grube räumt nach dem Mainzer Schienenchaos gegenüber der "Welt am Sonntag" grundsätzliche und ernstzunehmende Defizite bei der Führungskultur im DB-Konzern ein. "Wir haben bundesweit etwa 12.500 Fahrdienstleiter. Die haben im Durchschnitt 80 Überstunden pro Person. Die halbwegs abzubauen, dauert seine Zeit. Aber dass sie sich überhaupt aufbauen konnten, obwohl die betroffenen Mitarbeiter gewarnt hatten, das zeigt, dass Informatio
Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke (FDP), hat die Vermutung geäußert, die Zugausfälle in Mainz könnten von der Bahngewerkschaft EVG gezielt als Druckmittel eingesetzt worden sein, um gegenüber dem Bundesunternehmen eine Personalaufstockung durchzusetzen. "Der Verdacht ist nicht von der Hand zu weisen", sagte Mücke dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Die Koinzidenz von Verhandlungen und Ausf&au
Erstmals seit Auftreten der massiven Probleme im Schienenverkehr in und um Mainz hat sich Bahnchef Rüdiger Grube direkt an die Kunden gewandt und sich entschuldigt. Er kündigte eine schnelle Besserung der aktuellen Zustände sowie eine grundsätzliche Aufarbeitung der Ursachen der Beeinträchtigungen an. "Ich entschuldige mich ausdrücklich für die entstandenen Probleme", sagte Grube der "Welt am Sonntag". Der Bahnchef hatte nach eigenem Bekunde
Bahnchef Rüdiger Grube hat das wochenlange Bahnchaos in Mainz und die Zugausfälle als "eine große Blamage für die Bahn" bezeichnet. In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" räumte Grube ein, dass die Personalprobleme in Mainz bei der Bahntochter DB Netz AG seit Monaten bekannt waren. "Bereits Anfang 2013 gab es im Aufsichtsrat der DB Netz AG kritische Fragen zur Personalentwicklung von der Arbeitnehmerseite", so Grube. "In der schr
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat die Deutsche Bahn für ihre Personalplanung scharf angegriffen. "Hier ist das Management eines staatlich bestimmten Unternehmens offenbar nicht in der Lage gewesen, vorausschauende Personalplanung zu betreiben. Jetzt ist eine ganze Region in Geiselhaft wegen mangelhafter Vorbereitung der Arbeitsabläufe", sagte Brüderle im Gespräch mit der "Eßlinger Zeitung". "So könnte kein Mittelständler arbei