Mit Reisegutscheinen oder Bankgutschriften im Wert von bis zu 50 Euro wollen sich die Deutsche Bahn (DB) und die regionalen Verkehrsverbünde bei ihren Stammkunden im Nah- und Fernverkehr für die Beeinträchtigungen des Zugverkehrs im Raum Mainz entschuldigen. Wie ein Bahnsprecher am Freitag mitteilte, könnten Kunden ab sofort bis Ende September in den Reisezentren der Region freiwillige Kulanzleistungen in Höhe von bis zu 50 Euro beantragen. Diese gelten für Inhaber
Garrelt Duin (SPD), Wirtschaftsminister Nordrhein-Westfalens, will weiter für den Erhalt des letzten deutschen Schienenwerks in Duisburg kämpfen. Die Landesregierung wisse um die Bedeutung des Standorts für die Region Duisburg und für das Angebot am Schienenmarkt. Daher werde sich das Land für einen Fortbestand des Werkes einsetzen, sagte Duin der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Nach bisherigen Plänen will der österreichische Betreiberkonzern das
Der Bund und die Deutsche Bahn AG haben sich nach Informationen der "Bild-Zeitung" auf einen massiven Ausbau der Videoüberwachung auf Bahnhöfen geeinigt. Demnach geben die Bahn und die Bundesregierung in den nächsten sechs Jahren 60 Millionen Euro für neue Videoüberwachungstechnik, Sicherheitspersonal und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrgastsicherheit aus. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte der "Bild-Zeitung": "W
Das Stellwerksdesaster der Deutschen Bahn in Mainz hat ein ernstes Personalproblem ans Tageslicht befördert: Es fehlt qualifizierter Nachwuchs. Die Bahn hat in den vergangenen Jahren zu stark die Kosten gedrückt, frei werdende Stellen wurden nicht wieder besetzt. Doch der akute Mangel an Fahrdienstleitern hat laut dem "Handelsblatt" noch einen anderen Grund. Die Bahn arbeite mit veralteter Technik. Nach Angaben der Bahn sind die 3.392 Stellwerke im Durchschnitt 45,4 Jahre alt
Das für die Sicherheit im deutschen Schienenverkehr zuständige Eisenbahn-Bundesamt (EBA) kann seiner Aufsichts- und Kontrollpflicht nach Informationen der "Welt" kaum noch nachkommen. Nach jahrelangem Abbau ist die Personaldecke dünn wie nie, mit Folgen, die sich zunehmend auf die Bahnkunden auswirken. So hat sich die Mitarbeiterzahl beispielsweise in der Abteilung, die für die Überwachung der Gleisanlagen zuständig ist, seit 2003 nahezu halbiert. Auch im
Die IG Metall hat eindringlich vor den Folgen einer Schließung des letzten deutschen Schienenwerks für Steuerzahler und Bahnkunden gewarnt. "Es ist zu befürchten, dass die Schienenpreise deutlich steigen werden, da es nicht mehr ausreichend Wettbewerb in der Branche gibt, wenn das letzte deutsche Schienenwerk schließt", sagte der nordrhein-westfälische IG Metall-Chef Knut Giesler der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". "Die Kosten tragen am En
Seit der Liberalisierung des Marktes für Fernbusse ist die Zahl der regelmäßigen Städteverbindungen in diesem Verkehrssektor auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, hatten die zuständigen Länderbehörden bis Ende Juni 2013 insgesamt 158 Genehmigungen neuer Verbindungen im innerdeutschen Fernbuslinienverkehr erteilt. Ende 2012, vor der Marktfreigabe, hatte die Zahl der bis dahin bestehenden Genehmigungen nur 86 betrag
Die Bahn-Gewerkschaft EVG räumt einem Medienbericht zufolge selbst ein, dass sie das Bahnchaos in Mainz gezielt als Druckmittel eingesetzt hat um ihre Personalforderungen durchzusetzen. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge schrieb die EVG auf ihre Website: "Stimmt! Genau das haben wir getan – und wir werden es wieder tun." Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke (FDP), will durch die Bundesnetzagentur prüfen lassen, ob
Die Bahn schätzt, dass Online-Tickets im laufenden Jahr einen Anteil von 29 Prozent aller Fahrscheinverkäufe ausmachen werden. Das ist ein Prozentpunkt mehr als der Anteil der Automaten-Tickets (28 Prozent). Damit wäre Online erstmals der Vertriebskanal Nummer Eins, berichtet die "Bild" in ihrer Samstags-Ausgabe. So wurden im Jahr 2000 erst 1 Prozent aller Tickets online verkauft, gegenüber 58 Prozent am Automaten. Bis 2020 will die Deutsche Bahn jedes zweite Ticket
Die Deutsche Bahn hat am Mittwoch Medienberichte dementiert, wonach sie ihr Kontingent an Sparpreisen reduziert habe, und betont, derartige Einsparungen auch nicht zu beabsichtigen. Aufgrund der hochwasserbedingten Streckensperrung zwischen Hannover und Berlin könnten derzeit sogenannte Verstärkerzüge – insbesondere an den Wochenenden – nicht verkehren, für die es daher auch keine Sparpreise geben könne, sodass die Zahl der Sparpreis-Tickets insgesamt etwas gesunken sei,