57 Prozent der Unternehmen in Deutschland leiden unter dem schlechten Zustand von Straßen, Wasserstraßen und Schienen. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) unter Berufung auf die aktuelle Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln). Demnach klagt mehr als jede zweite Firma über negative Folgen der maroden Infrastruktur für ihre Geschäfte, zehn Prozent sprechen sogar von einer deutlichen Behinderung. Bundesverkehrsminist
Die Deutsche Bahn wehrt sich dagegen, anders als Fluggesellschaften, Bus- oder Schiffsunternehmen auch im Falle höherer Gewalt bei Verspätungen den Kunden Entschädigung zahlen zu müssen. In einem Brandbrief an EU-Verkehrskommissar Siim Kallas fordert der Bahn-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube jetzt die Klarstellung, dass "Bahnunternehmen im Falle höherer Gewalt für Verspätungen nicht verantwortlich gemacht werden dürfen". Das berichtet die
Der Vorstandsvorsitzende des Gütertransport-Konzerns VTG mahnt Investitionen in die Verkehrsnetze des Industriestandorts Deutschland an. "Wir stellen immer wieder fest, dass die Infrastruktur teilweise nicht mehr kann. Der Staat hat 20 Jahre zu spät angefangen, systematisch zu erneuern. Dem wird man sich stellen müssen", sagte Heiko Fischer im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Speziell das Schienennetz sei veraltet und überholungsbedürftig. &qu
Union und SPD wollen dafür sorgen, dass die Deutsche Bahn künftig pünktlich und zuverlässig fährt. "Wir werden die Geschäftspolitik noch stärker an diesen Zielen ausrichten, ohne die Wirtschaftlichkeit infrage zu stellen", berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) und beruft sich dabei auf das Ergebnispapier der Koalitionsarbeitsgruppe Verkehr. Die Vorstandsboni sollen "an das Erreichen der genannten Ziele gebunden sein", hei&
Der neue Präsident des Bahntechnikherstellers Bombardier Transportation, Lutz Bertling, setzt auf Rechtsfrieden mit der Deutschen Bahn, auf eine stärkere Standardisierung in Schienenfahrzeugen und auf eine unkompliziertere Zulassung. Deshalb will er das Unternehmen umstrukturieren, dessen globale Transportsparte er seit Juni von Berlin aus steuert. Die Bahn hat wegen Qualitäts- und Liefermängeln mehrere Gerichtsverfahren gegen Bombardier angestrengt; der Streitwert erreicht e
Die Frau des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, Gerlinde Kretschmann, übernimmt überraschend die Tunnelpatenschaft für den Albabstiegstunnel auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm, die zum Großprojekt um "Stuttgart 21" gehört. "Der rund sechs Kilometer lange Tunnel ist eines der zentralen Bauwerke auf der Neubaustrecke. Hier eine so prominente Patin zu haben, ist für uns, das Projekt, besonders aber für die Tunnelbauer und Mine
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sieht die Bahn für den kommenden Winter gut gerüstet. "Es spricht vieles dafür, dass die Bahn die kalten Monate besser übersteht als in der Vergangenheit", sagte Ramsauer im Interview der "Welt". Nach Angaben des Ministers ist das bundeseigene Unternehmen heute weniger wetterabhängig als noch vor wenigen Jahren. "Bei meinem ersten Winter als Bundesverkehrsminister war es schrecklich. Seitdem kommt die B
Die Bahn will 2014 bis zu 1.250 Mitarbeiter zusätzlich beschäftigen und weitere rund 450 Mitarbeiter einsetzen, um Mehrarbeit und Urlaubsrückstände kontinuierlich zu reduzieren. Das teilte die Bahn am Montagabend mit. "Es liegt nun eine noch detailliertere Datengrundlage vor, um die Personalplanung ganz gezielt auf einen reibungslosen Eisenbahnbetrieb auszurichten", sagte DB-Personalvorstand Ulrich Weber nach einem Spitzengespräch mit den Arbeitnehmervertretern
Bahn-Chef Rüdiger Grube warnt eindringlich vor den Folgen der chronischen Unterfinanzierung der Infrastruktur und fordert deutlich höhere Investitionen in das Schienennetz. "Angesichts der dramatischen Unterfinanzierung hat die Bahn einen Investitionsstau bei Gleisen, Weichen und Stellwerken von über 30 Milliarden Euro", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Wenn sich nichts ändert, steigt der Rückstand bis 2020 auf gigantische 50 Milliarde
Die Deutsche Bahn (DB) will das zuletzt immer größere Dauerproblem mit der "geänderten Wagenreihung" bei ihren Fernzügen in den Griff bekommen. "Ein Drittel aller Fernzüge ist mit geänderter Wagenreihung unterwegs", räumt Manuel Rehkopf, Marketingvorstand DB Fernverkehr, gegenüber der "Welt" ein. Das bedeutet, dass die Reihenfolge der Wagen nicht stimmt, ganze Wagen oder Zugteile fehlen, zum Beispiel das Bordrestaurant, der Z