Statistik: Deutsche Haushalte geben rund 400 Euro für Druckerzeugnisse aus

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2009 durchschnittlich rund 400 Euro für Bücher, Zeitungen und andere Druckererzeugnisse ausgegeben. Wie das statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, entspricht das 14 Prozent der 2.766 Euro, die jährlich im Schnitt für Freizeit, Unterhaltung und Kultur aufgewendet werden. Für Bücher wie Romane, Sach-, Kinder- und Lehrbücher gaben die Haushalte 148 Euro im Jahr aus. 219 Euro wendeten sie für Zeitunge

Zeitung: Springers Ãœbernahme der „Kronen Zeitung“ droht zu scheitern

Der Versuch des Medienkonzerns Axel Springer, das österreichische Boulevardblatt "Kronen Zeitung" zu übernehmen, ist zum Scheitern verurteilt. Grund ist der Widerstand der Familie Dichand, der die Hälfte am österreichischen Marktführer gehört, berichtet das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Die andere Hälfte besitzt die deutsche "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung", die Springer für 1,4 Milliarden Euro komplett übernehmen

WAZ-Geschäftsführer erbost über Springer-Angebot

Der Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, Christian Nienhaus, hat sich erbost über das Übernahmeangebot des Springer Verlags geäußert. "Ich habe schon überlegt, ob ich jetzt einen Brief an Friede Springer schreiben soll, ob wir das Hamburger Abendblatt, die Hörzu und die B.Z. kaufen können, weil sie bei Springer damit wenig anfangen können – und so ein Angebot jetzt offenbar Stil des Hauses ist", sagte er gegenüber der Wochenzeitu

EU-Kommission kritisiert Druck auf Medien in der Türkei

Die EU-Kommission kritisiert in ihrem jährlichen Fortschrittsbericht, dass die nationalen Medien in der Türkei nach wie vor Repressionen ausgesetzt seien. "In der Praxis wird die Meinungsfreiheit durch eine hohe Zahl von Gerichtsverfahren und Ermittlungen gegen Journalisten, Autoren, Akademiker und Menschenrechtsaktivisten unterminiert", heißt es laut der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe) in dem Bericht. Generell übe die Regierung "unverh&a

Springer-Konzern will Teile der WAZ-Gruppe kaufen

Der Medienkonzern Axel Springer AG will Teile der WAZ-Mediengruppe kaufen. Wie das "Manager Magazin" berichtet, habe Springer-Chef Mathias Döpfner den WAZ-Eigentümern bereits vor einigen Tagen eine schriftliche Übernahmeofferte zukommen lassen. Eine Springer-Sprecherin bestätigte den Bericht, nannte das Angebot jedoch "unverbindlich". Die Offerte stehe müsse demnach noch eine wirtschaftliche Überprüfung bei Springer durchlaufen. Zudem muss d

FDP-Politiker Höferlin: Einschränkung der Pressefreiheit indiskutabel

Der Innen- und Rechtsexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Manuel Höferlin, hat eine Einschränkung der Pressefreiheit, die Siegfried Kauder (CDU) hinsichtlich eines verschärften Vorgehens gegen vermeintliche Geheimnisverräter wie Wikileaks ins Gespräch gebracht hatte, kategorisch abgelehnt und als indiskutabel bezeichnet. Deutschland sei ein Rechtsstaat, überdies gehöre die Pressefreiheit elementar zu unserer Demokratie, erklärte Höferlin am Freitag. De

Journalist Schupelius: EZB-Kritik von Bundespräsident Wulff kein Versehen

Der "Focus"-Journalist Gunnar Schupelius ist davon überzeugt, dass die von Bundespräsident Christian Wulff geäußerte Kritik an der Europäischen Zentralbank (EZB) kein Versehen war. "Er ist der Meinung, dass er seine Stimme erheben muss", erklärte Schupelius im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Dies würde demzufolge "seiner ganz persönlichen Meinung und auch seinem Willen, sich einzumischen" entsprechen. Auch eine weitere