FAZ-Chef Trevisan will Vertrag nicht mehr verlängern

Tobias Trevisan, Sprecher der Geschäftsführung der FAZ GmbH will seinen Vertrag, der Ende August 2015 ausläuft, nicht mehr verlängern. Das teilte das Medienunternehmen am Freitag mit. "Nach bald zehn äußerst interessanten und intensiven Jahren bei der FAZ möchte ich künftig aus privaten Gründen mehr Zeit in der Schweiz verbringen und auf Mandats- und Projekt-Basis weiterhin im internationalen Medienumfeld tätig sein", erklärte Tre

Springer-Verlag verkauft „Berliner Morgenpost“ und „Hamburger Abendblatt“

Die Axel Springer AG verkauft ihre Regionalzeitungsgruppen "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt" sowie fünf Programm- und Frauenzeitschriften an die Funke Mediengruppe, ehemals WAZ Mediengruppe. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Außerdem vereinbarten beide Unternehmen, ein Gemeinschaftsunternehmen für Vertrieb und Vermarktung von gedruckten und digitalen Medienangeboten zu gründen. Insgesamt betrage der Verkaufspreis für die Re

Immer weniger Deutsche lesen gedruckte Tageszeitung

In Deutschland werden immer weniger gedruckte Tageszeitungen gelesen. Wie die Arbeitsgemeinschaft Medien-Analyse (Agma) am Mittwoch mitteilte, werden in Deutschland gedruckte Tageszeitungen von 45,5 Millionen Menschen gelesen. Dies entspricht 64,7 Prozent der Bevölkerung. Im vergangenen Jahr waren es noch 66,6 Prozent der Bevölkerung. Ursache für diesen Rückgang sei auch der Wechsel der Leser zu E-Papern. Zudem seien die Online-Auftritte gedruckter Tageszeitungen erfolgreiche

Zeitungsverleger fordern Zugeständnisse von Redakteuren

Die Verleger wollen, dass Tariferhöhungen für Redakteure an Tageszeitungen künftig regional unterschiedlich ausfallen. "Wir haben in der Zeitungslandschaft ein ausgeprägtes Nord-Süd-Gefälle", sagte Georg Wallraf, Verhandlungsführer der Verleger, dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Den süddeutschen Verlagen gehe es besser als den norddeutschen, so Wallraf weiter. "Wir wollen den Flächentarifvertrag erhalten", betonte er.

Bericht: Axel Springer will Verlag in Frankreich verkaufen

Die Axel Springer AG will sich offenbar von ihrem französischen Zeitschriften-Verlag PGP trennen. Das berichtet das Medienmagazin "New Business" unter Berufung auf Insider. Demnach werde Springer das Verlagshaus demnächst an das Medienunternehmen Reworld Media veräußern. Eine offizielle Bestätigung für die Verkaufspläne gibt es bislang nicht. Ein Springer-Sprecher erklärte auf Anfrage des Magazins, man kommentiere Gerüchte und Marktspekulat

Bericht: „Manager Magazin“ soll zum Verkauf stehen

Die Spiegel-Gruppe steht angeblich vor der größten Zäsur in ihrer Verlagsgeschichte. Das Hamburger Medienhaus will sich laut einem Bericht des Branchendienstes "Kontakter" vom "Manager Magazin" trennen. Mehrere Unternehmen aus der Verlagsbranche sollen bereits Interesse an dem Monatstitel signalisiert haben. Auch eine Verschmelzung der Redaktion des "Manager Magazin" mit dem Printmagazin "Spiegel" werde angeblich erwogen. Eine Verschmelzung

Medien: Burda betreibt „Huffington Post“ auf Sparflamme

Die deutsche Ausgabe der Online-Gratiszeitung "Huffington Post" wird im Herbst bescheiden starten: Der börsennotierte Internetkonzern Tomorrow Focus will das Internetportal nur wenig Geld ausgeben. "Wir werden in den nächsten drei Jahren rund drei Millionen Euro in die deutsche Ausgabe der Huffington Post investieren", sage Toon Bouten, Vorstandschef von Tomorrow Focus, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die Gründerin Arianna Huffington hält

Reporter ohne Grenzen fordert von US-Präsident Obama Bekenntnis zum Informantenschutz

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert US-Präsident Barack Obama dazu auf, ein Informantenschutzgesetz in den USA einzuführen. Die jüngsten Enthüllungen über das Abhörsystem "Prism" würden laut ROG zeigen, dass Journalisten und ihre Quellen weltweit nicht vor dem Zugriff durch US-Behörden geschützt seien. "Journalistische Quellen systematisch auszuforschen gefährdet die Kontrollfunktion der Presse in einer Demokratie&

Diekmann baut „Bild“ digital um

Der "Bild-Zeitung" steht der größte Umbau seit Jahrzehnten bevor: Chefredakteur Kai Diekmann will das publizistische Flaggschiff des Medienkonzerns Axel Springer den digitalen Herausforderungen journalistisch und personell anpassen. "Wir müssen alle journalistischen Herangehensweisen, Konzepte, Überzeugungen und Vorstellungen überprüfen", sagte der 48-Jährige dem "Handelsblatt". "Erfolgreicher Journalismus hängt zum Gl&u

Ringier-Chef verteidigt Konzernumbau

Marc Walder, Chef des Schweizer Medienunternehmens Ringier, hat im Interview mit dem Mediendienst "kressreport" den Umbau des Konzerns in den vergangenen Jahren verteidigt. Seit 2009 besetzt das größte Medienunternehmen der Schweiz nicht nur die Geschäftsfelder Publishing und Digitales, sondern auch Entertainment. Das Portfolio prägen nicht mehr nur Titel wie "Blick" und "Schweizer Illustrierte" oder Online-Portale wie "Scout24", sonde