Linke-Strömung AKL kritisiert Boykottaufruf gegen „Junge Welt“

Der von Linke-Mitgliedern iniitierte Boykottaufruf gegen die Tageszeitung "Junge Welt" (JW) stößt in der Partei auf scharfe Kritik. "Der Boykottaufruf zeigt eine politische Haltung, die nicht auf Diskurs und Auseinandersetzung, sondern auf Ausgrenzung setzt und in der Konsequenz Repressionen nach sich ziehen würden", heißt es in einer Stellungnahme der innerparteilichen Strömung AKL (Antikapitalistische Strömung). In der von der Tageszeitung &q

CDU-Generalsekretär Gröhe kritisiert Danksagung zum Mauerbau-Jubiläum als erbärmlich

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat in einem offenen Brief an den Chefredakteur der Zeitung "Junge Welt", Arnold Schölzel, den Text "Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke" mit scharfen Worten verurteilt. Mit dem Artikel, in dem die DDR-Regierung anlässlich des 50. Jubiläums der Mauer für deren Bau gelobt wurde, habe die Redaktion "einen Tiefpunkt in der Verbreitung Ihres verkorksten Weltbildes erreicht". Die Zeitung richte sic

Stasi-Unterlagen-Chef Jahn verurteilt Titel der „Jungen Welt“ zum Mauerbau

Der Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, Roland Jahn, hat die linksextreme Zeitung "Junge Welt" wegen ihrer Titel-Gestaltung zum Mauerbau scharf kritisiert. "Die Titelseite der ,Jungen Welt` zum 13. August zeigt, wie wichtig Aufklärung über den Unrechtsstaat DDR ist", sagte Jahn der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Aus den Akten wisse man, dass die Staatssicherheit systematisch im Sinne der SED-Propaganda das Schicksal der Mauertoten vertuscht

Ungarischer Journalist kritisiert umstrittenes Mediengesetz

Der ehemalige Chefredakteur der ungarischen Tageszeitung "Népszaba", Karoly Vörös, hat das umstrittene ungarische Mediengesetz kritisiert. "Das Mediengesetz ist eine Drohung für die ungarischen Medien," sagte Vörös im Deutschlandfunk. Es baue eine bestimmte Angst unter Journalisten aus und führe zu einer gewissen Selbstzensur. Außerdem habe das Gesetz den Medienrat hervorgebracht, der eng mit der Regierungspartei zusammenhängt.

Abhörskandal: Cameron bereut Einstellung von Coulson

Großbritanniens Premierminister David Cameron hat die Einstellung des früheren "News of the World"-Chefredakteurs Andy Coulson zutiefst bedauert. In seiner Aussage vor dem britischen Parlament sagte Cameron, die Entscheidung, Coulson in die Regierung zu holen, sei ein Fehler gewesen, den er sehr bereue. Seine Mitarbeiter nimmt der Premier jedoch in Schutz. Sie hätten sich bisher "vollkommen richtig" verhalten. Dies belege auch der jüngst veröffentlic

„News of the World“-Affäre: Britischer Premier Cameron unter Druck

Der britische Premierminister David Cameron gerät in der Abhöraffäre um die mittlerweile eingestellte Boulevardzeitung "News of the World" zunehmend unter Druck. Zuletzt waren sowohl der Londoner Polizeichef Paul Stephenson als auch auch dessen Stellvertreter, John Yates, zurückgetreten. Der Scotland-Yard-Chef hatte erklärt, er wolle die Verantwortung für eine zu große Nachlässigkeit bei der Verfolgung illegaler Praktiken von Journalisten ü

Mecklenburg-Vorpommern: Chefredakteure rüffeln Ministerin Schwesig

Die Chefredakteure der drei großen Regionalzeitungen in Mecklenburg-Vorpommern haben die Medienarbeit von Manuela Schwesig gerügt, der Sozialministerin des Landes und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in einer Vorabmeldung berichtet, hatte Schwesig Mitte April den Redaktionsleitern der "Ostsee-Zeitung", der "Schweriner Volkszeitung" (SVZ) und des "Nordkuriers" Texte zum Thema Kinderschutz zum

Aserbaidschan lässt berühmten Journalisten frei

In Aserbaidschan ist am Donnerstag der Journalist Eynulla Fatullajew nach einer Begnadigung durch den Präsidenten aus dem Gefängnis entlassen worden. Fatullajew, Chefredakteur der Wochenzeitung "Realny Azerbaijan" und der Tageszeitung "Gündalik Azarbaycan", war 2007 aufgrund verschiedener Veröffentlichungen zu einer mehrjährigen Haftstrafe sowie einer zusätzlichen Geldstrafe verurteilt worden. Am 11. November 2010 hat das Oberste Gericht Aserbaid

Günstiger Zeitungsdruck in hochwertiger Qualität

Der Zeitungsdruck besitzt eine lange Tradition: Bereits im 15. Jahrhundert erfand Johannes Gutenberg den Buchdruck und legte damit den Grundstein für die heutige Vielzahl an Printprodukten. Zunächst waren es Einblattdrucke -einseitig bedruckte Blätter, die allerdings nicht regelmäßig erschienen und meist auf bestimmte Ereignisse bezogen waren. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte Friedrich König den Zeitungsdruck mit der Erfindung der Zylinderdruckmaschine we