Keine andere Branche ist nach der Krise so stark durchgestartet wie die Personaldienstleistungs- und Zeitarbeitsbranche. Nach herben Verlusten in 2009 ist jetzt ein sehr starker Aufwärtstrend erkennbar. „Die aktuellen Entwicklungen der Zeitarbeitsverbände und die Tarifabschlüsse in der Metallindustrie sorgen für einen Paukenschlag nach dem anderen.“, so Bernhard Klier, Geschäftsführer der Neuen DEUTSCHEN KONGRESS GmbH und Veranstalter des 4. Branchentreffpunktes f&u
Die Krise ist überwunden, die Konjunktur springt an und besonders in der Zeitarbeitsbranche macht sich eine starke Nachfrage nach Personaldienstleistungen und Arbeitskräften bemerkbar. Aktuelle Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ermitteln für den Juni 2010 rund 826.000 in der Branche beschäftigte Zeitarbeitnehmer. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vormonat von rund 6,8% und markiert ein neues „Allzeithoch“ der Zeitarbeitsbranche.
Die Zeitarbeitsbranche steht vor einer großen Zukunft. Ende 2009 standen insgesamt 632.400 Leih-/Zeitarbeitnehmer unter Vertrag, mehr als doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor. Was aber noch schwerer wiegt und für die Zukunft ausschlaggebend sein wird ist die Tatsache, dass die Betriebe im Juni 2010 für mehr als jede dritte neue Stelle keinen festen Angestellten mehr suchten, sondern einen Leih- oder Zeitarbeiter. Schon während der zurückliegenden Krise hat sich unter B