EU-Parlament plant Untersuchungsbericht zur Arbeit der Troika

Der Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments plant einen Untersuchungsbericht zur Arbeit der Troika in den Krisenländern der Währungsunion – nach Informationen der "Welt" mit einer scharfen Ausgangsthese: "Besonderes Augenmerk sollte auf möglichen Belegen für eine dysfunktionale Entscheidungsfindung und der demokratischen Legitimation der Entscheidungen liegen", heißt es in einem internen Vermerk für die Mitglieder des Ausschusses, der der &quo

Gläubigerhaftung bei EU-Bankenpleite könnte schon 2016 gelten

Gläubiger einer Bank sollen schon von 2016 an bei der Pleite eines Kreditinstituts zumindest einen Teil ihres Geldes verlieren. Diesen Vorschlag hat Thomas Wieser, Chef der Euro-Arbeitsgruppe, den Unterhändlern der EU-Regierungschefs in ihrer jüngsten Sitzung unterbreitet, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Teilnehmern zufolge habe es wenig Widerspruch gegen den Vorschlag gegeben, auch die deutschen Unterhändler können sich das offenbar vorstellen. Bis

DWS-Chef: DAX steigt auf 20 000 Punkte

Der vorerst beigelegte Budgetstreit in den USA hat eine Vertrauenskrise bei großen Investoren ausgelöst. "Ich werde nervös, wenn ich sehe, wie Regierungen ihr wichtigstes Finanzierungsinstrument zerstören", sagte Asoka Wöhrmann, Co-Chef der größten deutschen Fondsgesellschaft DWS, dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Optimistisch zeigte sich Wöhrmann für den deutschen und europäischen Aktienmarkt: "Ich habe keine Angst davor zu sage

Ex-EZB-Chef Trichet: Euro-Krise ist „überstanden“

Der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, hat keine Zweifel daran, dass der Euro dauerhaft Bestand haben wird, ohne dass Länder austreten werden: "Natürlich wird der Euro überleben. Seine Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Währung haben die schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden", sagte Trichet im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". "Der Euro als Währu

IW-Chef Hüther warnt vor Einführung eines Mindestlohns

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hat Union und SPD eindringlich vor der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns gewarnt. "Ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn ist beschäftigungsschädlich und verteilungspolitisch ineffizient. Die Politiker aller Parteien sollten das wissen", sagte Hüther "Handelsblatt-Online". "Doch nichts ist offenkundig beharrlicher, als eine einmal zurecht ge

FAZ: Wirtschaftliche Erholung in China könnte bald abbrechen

Die Erholung der chinesischen Wirtschaft droht nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von kurzer Dauer zu sein. "Der Lichtblick in China könnte bald vorüber sein", zitiert das Blatt die Ökonomin Zhi Xiaojia von der Bank of America in Hongkong. Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt dem Bericht zufolge Mark Williams, Asien-Volkswirt bei Capital Economics in London. Falls sich das Wachstum wieder abkühle, werde die Furcht vor einer

Griechenland-Hilfen: Linke fordert von SPD Abbruch der Gespräche mit Union

Die Linkspartei hat die SPD aufgefordert, in der Griechenland-Frage von der Bundesregierung Klarheit über etwaige weitere Hilfen einzufordern: "Wenn ich SPD-Chef wäre, würde ich alle Sondierungen abbrechen, bevor nicht alle Fakten auf dem Tisch des neu gewählten Bundestags liegen", sagte Linkspartei-Chef Bernd Riexinger "Handelsblatt-Online". Hintergrund sind Medienberichte, wonach im Zuge eines dritten Hilfsprogramms für Griechenland Konditionen bege

Griechenland fordert Ende des Sparkurses

Die griechische Regierung hat vor einem Erstarken rechtsextremer Kräfte gewarnt, sollte die EU weiter auf striktem Sparen in den Krisenländern bestehen. Die EU dürfe keine Sparmaßnahmen fordern, die weiter gingen als die derzeitigen, sagte Innenminister Ioannis Michelakis der "Welt" im Interview: "Solche Maßnahmen stellen soziale Risiken dar und würden rechtsradikale Formierungen noch mehr verstärken", sagte er. Michelakis forderte die EU

Steuerfahnder erbringen Rekordbetrag für den Fiskus

Die Arbeit der Steuerfahnder zahlt sich für den Fiskus mehr denn je aus. Sie sorgte im vergangenen Jahr für Mehreinnahmen von knapp 3,1 Milliarden Euro, wie die F.A.Z. berichtet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von fast 40 Prozent. Wie die F.A.Z. unter Bezug auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums weiter schreibt, wurden im vergangenen Jahr 15.984 Strafverfahren neu eingeleitet.

US-Haushaltskrise: Parteien vor Einigung für Anhebung der Schuldengrenze

Führende Republikaner und Demokraten haben sich darauf geeinigt, die Schuldengrenze anzuheben, damit können die seit 16 Tagen beurlaubten Regierungsbehörden vermutlich bald wieder ihre Arbeit aufnehmen. Man sei sich im Finanzstreit einig geworden, bestätigte der demokratische Fraktionschef im Senat, Harry Reid. Der republikanische Minderheitenführer im Senat, Mitch McConnell bekräftigte dies. Man habe sich auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. Zuvor müssen sow