Gut zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) sind gegen ein neues Rettungspaket für Griechenland. In einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus" sprach sich ein Viertel der Befragten (25 Prozent) für neue Milliardenhilfen aus. Sechs Prozent machten keine Angaben. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte am 28. und 29. August für "Focus" 1.005 repräsentativ ausgewählte Personen.
Erstmals gibt es in der Führung der CDU konkrete Pläne dafür, wie ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland aussehen könnte. "Wir könnten die Rückzahlung der Kredite über einen längeren Zeitraum strecken, etwa über weitere zehn Jahre", sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende Volker Bouffier dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Dadurch würde die finanzielle Belastung des Landes sinken. "Dann kann ich mir vorstellen
Die Bundesregierung bemüht sich nach Ansicht vom Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, "verzweifelt", die Wahrheit über das Euro-Desaster "und vor allem dessen Kosten bis zum Wahlabend zu verheimlichen". "Dies aber werden wir verhindern", sagte Lucke am Freitag in einer Rede auf dem Münchener Marienplatz. Auch das Fehlen einer echten Opposition kritisierte der AfD-Sprecher scharf. Der Euro bedrohe den Wohlstand in ganz Euro
Griechenland benötigt nach Ansicht der Alternative für Deutschland (AfD) bis zum Jahr 2020 77,7 Milliarden Euro. Zwar rechne das Bundesfinanzministerium für die Jahre 2014 und 2015 mit einer Finanzierungslücke von mehr als zehn Milliarden Euro. Insgesamt habe das Land bis zum Jahr 2020 jedoch einen "Bruttofinanzierungsbedarf" in Höhe von 77,7 Milliarden Euro, wie die AfD am Donnerstag mitteilte. "Zu glauben, dass sich Griechenland ab Ende des nächsten
Der zyprische Staatspräsident Nikos Anastasiadis sieht keine Gefahr mehr, dass die Inselrepublik in die Pleite rutschen könnte. Natürlich gebe es noch "Schwierigkeiten", sagte Anastasiadis dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Wir werden sie aber mit Entschlossenheit und Disziplin meistern und unsere Verpflichtungen umsetzen". Die mit dem im März geschnürten Rettungspaket verbundenen Auflagen bezeichnete Anastasiadis als hart, die Verhandlun
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Kritik der Opposition, die Regierung sage in Bezug auf die Euro-Krise nicht die Wahrheit, empört zurückgewiesen: Im Interview mit dem "Westfalen-Blatt" (Donnerstag) sprach Schäuble angesichts der Vorwürfe wörtlich von "verleumderischen Behauptungen" und ging namentlich auf den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ein, der im Rahmen einer Wahlveranstaltung in Detmold von der Vorb
Der zyprische Staatspräsident Nikos Anastasiadis sieht keine Gefahr mehr, dass die Inselrepublik in die Pleite rutschen könnte. Natürlich gebe es noch "Schwierigkeiten", sagte Anastasiadis in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Wir werden sie aber mit Entschlossenheit und Disziplin meistern und unsere Verpflichtungen umsetzen." Die mit dem im März geschnürten Rettungspaket verbundenen Auflagen bezeichnete Anastasiadi
Die Krise in den Schwellenländern beunruhigt die Bundesregierung. Im Bundesfinanzministerium wurden nach Informationen der Wochenzeitung "Die Zeit" schon vor einem halben Jahr interne Berichte über die Risiken in der Region angefertigt. Die Beamten von Wolfgang Schäuble halten es für möglich, dass auch die deutsche Konjunktur belastet wird, wenn die Krise eskaliert. Im Jahr 2012 beliefen sich die Ausfuhren in die von der Krise am schlimmsten betroffenen Staaten
Die Bundesregierung bleibt ungeachtet gegenteiliger Expertenmeinungen bei ihrem "Nein" zu einem weiteren Schuldenschnitt für Griechenland. "Es hat einen gegeben, und es wird keinen weiteren geben", so Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) am Dienstag in der ZDF-Sendung "illner intensiv". Eine weitere solche Maßnahme wäre "ganz schlecht für Europa und auch für die Sparerinnen und Sparer in unserem Land", betonte der CDU-Politike
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die vom Internationalen Währungsfonds als neuen Finanzbedarf für Griechenland bis 2015 genannten elf Milliarden Euro als nicht unrealistisch bezeichnet. "Ich kenne die Zahlen auch und sie erscheinen nicht völlig unrealistisch", sagte Schäuble der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Schäuble verteidigte zudem erneut seine Ankündigung eines dritten Hilfsprogramms. "Das aktuelle Hilfsprogr