Arbeitslosigkeit in Griechenland steigt weiter

Die Arbeitslosigkeit im krisengeschüttelten Griechenland steigt weiter: Im Juni des laufenden Jahres lag die Arbeitslosenquote bei 27,9 Prozent und hat damit ein neues Rekordniveau erreicht, wie das griechische Statistikamt Elstat am Donnerstag mitteilte. Im Mai hatte die Arbeitslosenquote noch bei 27,6 Prozent gelegen, während sie im Juni 2012 bei 24,6 Prozent lag. Insgesamt waren im Juni 1,4 Millionen Menschen in Griechenland arbeitslos. Die Zahl der Beschäftigten sank im Juni u

Bericht: Euro-Gruppe berät über slowenische Finanzprobleme

Die Löcher in den Bilanzen der slowenischen Banken werden Thema bei der Sitzung der Euro-Gruppe an diesem Freitag im litauischen Vilnius sein. Der Euro-Gruppen-Vorsitzende Jeroen Dijsselbloem habe den slowenischen Finanzminister gebeten, über die Lage der Banken zu berichten, erfuhr das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) aus Kreisen der Euro-Zone. Grund dafür ist die Ankündigung der slowenischen Regierung vom vergangenen Freitag, erstmals zwei Geldhäuser zu sch

Umstrittene Anleihekäufe: Ökonomen attackieren EZB

Im Kampf um das umstrittene Anleihe-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank gehen die Gegner in die Offensive. In einem Aufruf, über den die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) berichtet, greifen 136 deutsche Wirtschaftsprofessoren die Anleihekäufe der EZB als verbotene "monetäre Staatsfinanzierung" an. "Die Anleihekäufe der EZB sind rechtswidrig und ökonomisch verfehlt", heißt es in dem Aufruf. "Wenn die

Ehemaliger US-Finanzminister Paulson warnt vor neuer Finanzkrise

Die Welt sollte sich nach Ansicht des früheren US-Finanzministers Henry M. Paulson für eine neue Finanzkrise rüsten. "Besteht die Gefahr einer erneuten Finanzkrise? Das ist die Frage, die mir seit meinem Abgang aus dem Finanzministerium am häufigsten gestellt worden ist. Ich fürchte, dass die Antwort darauf "Ja" lautet", schreibt der langjährige Chef der Investmentbank Goldman Sachs in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Mitt

Wirtschaftsministerium sorgt sich um Lage der Weltwirtschaft

Der Konsum wird nach Ansicht des Wirtschaftsministeriums in diesem Jahr die Stütze der deutschen Wirtschaft bleiben. "Maßgeblich für das Wachstum im weiteren Jahresverlauf wird die robuste Dynamik der Binnenwirtschaft sein", schreibt das Ministerium in seinem neuesten Bericht zur wirtschaftlichen Lage, der der "Welt" vorliegt. Bereits für das Wachstum im zweiten Quartal sei der Konsum die Basis gewesen. Die Beschäftigung in Deutschland nehme weiter z

Ökonomen erwarten lange Euro-Krise

Die Euro-Krise hat sich entspannt, doch ist sie nach Ansicht internationaler Ökonomen noch lange nicht vorbei. Laut einer Umfrage der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe) bleibe eine Mehrheit skeptisch. "Es war ein Riesenfehler, den Euro einzuführen, bevor eine Fiskalunion, eine Bankenunion und ein erhebliches Maß an politischer Union besteht", sagte beispielsweise Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff, der einstige Chefvolkswirt des International

Italiens Unternehmenschefs warnen vor Regierungskrise

Während Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi damit droht, die Koalitionsregierung in Rom aufzukündigen und das Land ins Chaos zu stürzen, warnen Unternehmenschefs vor einer Zuspitzung der Lage. "Eine Regierungskrise wäre ein schwerer Schlag. Damit würde der Aufschwung, den wir kommen sehen, gebremst, weil die politische Kontinuität fehlen würde", sagte Fulvio Conti, der Vorstandsvorsitzende des größten italienischen Versorgers Enel

Finanzkrise kostete Weltwirtschaft bis zu acht Billionen Euro

Die Finanzkrise hat die Weltwirtschaft bis zu acht Billionen Euro gekostet. Dies geht aus überschlägigen Berechnungen der DZ Bank und der Berenberg Bank für die "Welt" hervor. Einer der größten Verlierer der historischen Krise ist den Kalkulationen zufolge Deutschland. Laut der DZ Bank summieren sich die volkswirtschaftlichen Schäden der 2008 ausgebrochenen Finanzkrise auf rund 3,8 Billionen Euro. Ohne die Krise, ausgelöst vor fast fünf Jahren d

EU-Kommission sieht Nachholbedarf bei Reformen in Zypern

Nach Einschätzung der Europäischen Kommission kommt Zypern bei seinen Reformen im Zuge des internationalen Hilfsprogramms voran, dennoch sieht sie Nachholbedarf. "Zwar wurde in allen wesentlichen Bereichen mit der Erfüllung der Programmzusagen begonnen", doch seien vor allem "im Bereich der Haushaltsmaßnahmen und Strukturreformen die Fortschritte durchwachsen ausgefallen". Zu diesem Schluss gelangt der vertrauliche Berichtsentwurf der Kommission, nachdem

Schäuble sieht große Fortschritte bei Überwindung der Euro-Krise

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht große Fortschritte bei der Überwindung der Euro-Krise. "All die, die sich mit Wetten gegen den Euro persönlich bereichern wollten und in der Öffentlichkeit Panik schürten, haben sich böse verspekuliert", schreibt Schäuble in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus". "Die Währungsunion wird nicht auseinander brechen. Im Gegenteil: Europa ist durch die Krise weiter