VSP-Chefökonom Hannes Zipfel behandelt in der September-Ausgabe der "Finanzmärkte aktuell" als Schwerpunktthema die Märkte im Spannungsfeld zwischen der Bundestagswahl am kommenden Sonntag (22.9.), den anstehenden wichtigen geld- und personalpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank und dem Syrienkonflikt.
Zipfel Fazit nach Analyse möglicher Koalitionskonstellationen im nächsten Bundestag und deren Auswirkungen auf die zukünftige Europolitik sowie die B
Selbst wenn die Troika in den kommenden Jahren die Hilfsmaßnahmen für Griechenland bis zum Äußersten ausreizen sollte, dürfte das Land die vorgegebenen Sparziele verfehlen. Dies geht aus Berechnungen der DZ Bank hervor, die der "Welt" vorliegen. "Die Berechnungen zeigen eindeutig: Auf längere Sicht ist ein Schuldenschnitt für Griechenland kaum abwendbar", sagt Daniel Lenz, Volkswirt bei der DZ Bank. Die Ökonomen der Bank haben in drei
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) setzt ihre lockere Geldpolitik überraschend fort. Die Fed werde ihre monatlichen Anleihenkäufe in Höhe von 85 Milliarden Dollar vorerst nicht zurückfahren, teilte Notenbankchef Ben Bernanke am Mittwoch mit. Analysten hatten hingegen mit einer Reduktion des Programms gerechnet. Den Leitzins beließ die Fed wie erwartet in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent. Zur Begründung der Fortsetzung ihrer lockeren Geldpolitik verwi
Mit deutlichen Worten hat die CDU Überlegungen der FDP zurückgewiesen, den erst vor einem Jahr eingerichteten dauerhaften Euro-Schutzschirm ESM mittelfristig wieder abzuschaffen. "Eine unionsgeführte Bundesregierung wird zu den vereinbarten Verträgen zum ESM stehen", sagte Unions-Fraktionsvize Michael Meister (CDU) "Handelsblatt-Online". "Der ESM ist für uns ein Baustein der notwendigen Weiterentwicklung der Währungsunion, wie auch zum Beisp
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Aussagen von Vertretern der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) als "brandgefährlich" bezeichnet. "Diese Leute behaupten doch glatt: Ohne Euro ginge es uns wirtschaftlich besser. Das ist grundlegend falsch, das ist komplett unglaubwürdig und für unseren Wohlstand brandgefährlich", sagte Schäuble im Gespräch mit "Zeit Online". Der Vorschlag der AfD, die W&
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, sieht den bisherigen wirtschaftspolitischen Kurs der Regierung anhand der verbesserten Konjunkturerwartungen im September, welche das Zentrum für Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag herausgab, bestätigt. "Dies ist eine gute Botschaft", erklärte Pfeiffer in Berlin, "die zeigt, dass die Politik der christlich-liberalen Koalition für wirtschaftliche Stabilität, sichere Arb
Laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist die Gefahr für eine neue Krise deutlich geringer geworden. "Die Banken müssen heute sehr viel besser mit Eigenkapital ausgestattet sein. Der Spielraum für Banken, solche Risiken einzugehen, wie das beinahe zu der großen Katastrophe geführt hat, ist sehr viel kleiner geworden", sagte Schäuble am Freitag im "Deutschlandfunk". "Ich glaube, die Gefahr für eine neue Krise ist deutli
EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn hält Europa heute besser vorbereitet auf die Pleite einer Großbank als vor fünf Jahren. Europa habe Regulierung und Aufsicht verbessert, die Banken müssen ihre Geschäfte mit einem höheren Anteil an Eigenkapital absichern, sagte Rehn der "Süddeutschen Zeitung". Zugleich bestünden noch große Risiken, vor allem in der Euro-Zone. "Die finanzielle Zersplitterung zwischen dem Inneren und
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Österreich in seinem jährlichen Länderbericht ein gutes Zeugnis ausgestellt, kritisierte jedoch die hohe Belastung der Einkommen. Der Anteil der Arbeitsbesteuerung in der Alpenrepublik sei der höchste in der ganzen Euro-Zone. Der IWF empfiehlt der Regierung in Wien die Steuerlast zu verringern und die Sozialversicherungsbeiträge zu verringern um Anreize für gering qualifizierte Arbeitnehmer zu schaffen. Komplizierte so
Das EU-Parlament hat grünes Licht für die geplante gemeinsame Bankenaufsicht in der Eurozone gegeben. Eine große Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Donnerstag für die Pläne. Die EU-Parlamentarier hatten dem Vorhaben bereits vor der Sommerpause grundsätzlich zugestimmt, die notwendige Schlussabstimmung aber wegen Differenzen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) hinsichtlich der Rechenschaftspflicht der Zentralbank gegenüber dem Parlament verschoben. Di