SPD und Grüne fordern Enteignungen zum Hochwasserschutz

Angesichts der Hochwasserkatastrophe in Süd- und Ostdeutschland haben sich Politiker von SPD und Grünen für drastische Maßnahmen ausgesprochen, um für die Zukunft besser gerüstet zu sein. Wie der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber der Onlineausgabe des "Handelsblatts" sagte, seien Enteignungen schon heute möglich und müssten auch genutzt werden, um Menschenleben zu retten. So müsse das Bauverbot in Hochwassergebieten

Beschluss zu Hochwasser-Soforthilfen des Bundes noch diese Woche

Die ersten Soforthilfen des Bundes für die Hochwasser-Opfer sollen noch in dieser Woche beschlossen sein. Entsprechende Vereinbarungen sollen nach Möglichkeit bis zum Donnerstag mit den Ländern unterzeichnet werden, hieß es am Montag nach einem Treffen des Staatssekretär-Ausschusses in Berlin. An der Besprechung haben das Bundeskanzleramt, die Bundesministerien der Finanzen, des Innern, der Justiz, für Wirtschaft und Technologie, für Ernährung, Landwirtsc

Sachsen-Anhalt: Haseloff fordert Solidarität anderer Bundesländer

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe Solidarität der anderen Bundesländer. "Das ist eine nationale Aufgabe, da müssen die 16 Bundesländer und der Bund zusammenhalten", sagte Haseloff der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Nötig sei ein "nationaler Wiederaufbaupakt". Haseloff hält die aktuelle Flut für einzigartig: "Wir hatten noch nie sovie

Schäuble sichert Flutopfern Unterstützung über Soforthilfe hinaus zu

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat den von Flutschäden betroffenen Bürgern solidarische Unterstützung über die von der Kanzlerin versprochene Soforthilfe des Bundes von 100 Millionen Euro hinaus zugesagt. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch-Ausgabe) verteidigte der CDU-Politiker zugleich Informationsreisen von Politikern ins Katastrophenzentrum. "Es ist nicht vorstellbar, dass beispielsweise ein Minister nur fernab der Flut

Linke fordert Aufhebung der Schuldenbremse für den Hochwasserschutz

Die Linkspartei hat in Anbetracht der Hochwasserkatastrophe in zahlreichen Bundesländern gefordert, die bundesweite Schuldenbremse aufzuheben. "Die Länder und Kommunen brauchen jetzt richtig viel Geld, um die Schäden zu beheben. Aber auch, um ordentlich Hochwasserschutz und Klimaschutz betreiben zu können", sagte Linken-Parteichefin Katja Kipping dem Berliner "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). "In Zeiten, wo bundesweit eine Schuldenbremse wirkt, ist da

Bayerns Innenminister kündigt weitere Investionen im Hochwasserschutz an

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat Kritik am Hochwasserschutz des Freistaates zurückgewiesen und den Schwerpunkt der Investitionen in der Zukunft auf langfristige Entlastung der Flüsse gelegt. Im Deutschlandfunk erklärte Herrmann, dass das aktuelle Hochwasser eine außergewöhnliche Situation darstelle, bei der Vorsorge im Vorfeld nicht möglich gewesen sei: "Wenn Sie ein Wasser haben, wie es seit 500 Jahren nicht mehr aufgetreten ist, dann, denke i

Anhaltende Regenfälle: Aigner weist auf schwierige Lage der Landwirte hin

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat auf die schwierige Lage für viele Landwirte angesichts der anhaltenden Regenfälle hingewiesen. "Das kühle und nasse Wetter verzögert jetzt vielerorts die Ernte, insbesondere bei Spargel und Erdbeeren", sagte Aigner der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die extreme Bodenfeuchte ist ein großes Problem", so die Ministerin weiter. Was die Qualität der Ernte und den Ertrag betr

Aktuelle Unwetterwarnung mit Dauerregen für Deutschland: Bringen Sie sich außer Gefahr – schützen Sie sich!

Regenmengen zwischen 40 und 70 Liter pro
Quadratmeter innerhalb von 12 bzw. 24 Stunden – das sagt aktuell der
Deutsche Wetterdienst für den Osten, den Süden und die Mitte
Deutschlands voraus. Nicht nur Sachwerte, sondern auch Leib und Leben
geraten regelmäßig in Gefahr. Was Verbraucher bei Überschwemmung und
Hochwasser unbedingt beachten sollten, haben die deutschen
Versicherer kurz zusammengestellt.

1. Wasser ist gefährlich. Die Kraft des Wassers und die

Munich Re: Tornado in Moore war Einzelereignis

Trotz des verheerenden Tornados in der US-Kleinstadt Moore rechnet der weltgrößte Rückversicherer, die Munich Re, für dieses Jahr nicht mit außergewöhnlich hohen Schäden durch Tornados und Hurrikans. "Wir glauben, dass Moore eher ein Einzelereignis war", sagte Peter Höppe, Chef-Klimaforscher der Munich Re, dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Der Tornado in Moore hatte Anfang der Woche mindestens 24 Menschen das Leben gekostet, ü