Arabische Liga will Arafat-Tod von Kommission untersuchen lassen

Die Arabische Liga (AL) hat am Dienstag entschieden, eine unabhängige Kommission einzurichten, die den Tod des früheren Palästinenser-Präsidenten Jassir Arafat untersuchen soll. Die Kommission wird mit der palästinensischen Seite sowie mit arabischen und internationalen Gremien zusammenarbeiten, um die Hintergründe des Todes von Arafat zu enthüllen, hieß es in einer Erklärung der AL am Dienstag. Demnach drängt die AL insbesondere palästinen

Netanjahu: Palästinenser nicht interessiert an Lösung mit 1967-Grenzen

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu glaubt, die Palästinenser seien nicht an einer Lösung des Nahost-Konflikts interessiert, die auf den Grenzen von 1967 basiert. Die blutigen Zusammenstöße an der Grenze zu Syrien zeigten, dass die Palästinenser vielmehr eine Rückkehr zu den Grenzen von 1948 favorisierten, so Netanjahu bei einer Besprechung am Sonntag. Medien berichten von etwa 20 syrischen Demonstranten, die bei den Unruhen getötet worden seien

Israel: Bis zu 13 Tote nach Zusammenstößen der Armee mit Palästinensern

Bei Zusammenstößen der israelischen Armee mit palästinensischen Demonstranten sind bis zu 13 Menschen getötet worden. Wie die syrische Nachrichtenagentur Sana berichtet, seien an der Grenze Israels mit Syrien in den Golanhöhen zudem bis zu 225 Menschen verletzt worden. Bislang konnten die Berichte nicht von unabhängigen Quellen bestätigt werden. Israelische Soldaten hatten das Feuer auf die Palästinenser eröffnet, die versuchten, die Grenzbefestigung

Abbas begrüßt Idee von Friedensverhandlungen in Paris

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat den französischen Vorschlag, israelisch-palästinensische Friedensverhandlungen in Paris zu führen, begrüßt. "Wir haben gesagt, dass diese Initiative im Prinzip akzeptabel ist", so Abbas. Wie die israelische Zeitung "Haaretz" berichtet, habe Frankreichs Außenminister Alain Juppe diese Woche vorgeschlagen, israelische und palästinensische Verhandlungsführer in Paris zu versammeln

Palästinensischer Premier fordert Interventionen gegen Israel

Der palästinensische Premierminister Salam Fayyad hat Interventionen gegen Israel gefordert, nachdem das Land seine Zahlungen an die Palästinenser in Folge der Vereinigung von Fatah und Hamas gestoppt hat. Dies berichtet die israelische Zeitung "Haaretz". Die Palästinensische Autonomiebehörde bat ausländische Mächte darum, Israel daran zu hindern, die Geldtransfers zu blockieren, die bis zu 70 Prozent der palästinensischen Einkünfte ausmachen. &q

Westjordanland: Auseinandersetzungen nach Tod eines Israelis

Im Westjordanland ist es nach dem Tod eines Israelis am Sonntag zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Jugendlichen und Palästinensern gekommen. Wie die israelische Zeitung "Haaretz" berichtet, hätten dutzende maskierter Jugendlicher Steine auf das palästinensische Dorf Hawara geworfen und versucht, Häuser in Brand zu setzen. Auslöser dieser Ausschreitungen war der Tod eines 25-jährigen Israelis wenige Stunden zuvor. Palästinensische Sicherheit

Israel und Hamas signalisieren Bereitschaft zu Waffenruhe

Sowohl die israelische Regierung als auch die Führung der Hamas im Gaza-Streifen haben ihre Bereitschaft zu einer Waffenruhe signalisiert, wenn die jeweils andere Seite diese ebenfalls einhalten würde. Der israelische Außenminister Ehud Barak sagte dem Sender "Israel Radio", die Hamas sei in den vergangenen Tagen hart getroffen worden. "Wenn sie damit aufhören, unsere Dörfer zu beschießen, werden wir das Feuer einstellen", so Barak. Der stellve

Jerusalem: Bombenanschlag droht israelisch-palästinensische Spannungen zu verschärfen

Der Bombenanschlag auf einen Busbahnhof in der Jerusalemer Innenstadt droht die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern weiter zu verschärfen. Der israelische Innenminister Eli Jischai hat nach dem Anschlag, bei dem am Mittwoch über 30 Menschen verletzt und eine Frau getötet wurden, "Aktionen gegen den Terror" gefordert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte zudem eine "harte Antwort" auf das Attentat an. Bisher ha

Palästinenserpräsident Abbas will Ägypten besuchen

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, wird bald seinen ersten Ägypten-Besuch seit dem Rücktritt von Präsident Husni Mubarak machen. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur "Xinhua" unter Berufung auf einen palästinensischen Amtsträger. "Der ägyptische Außenminister Nabil al-Arabi und andere Amtsträger haben mich darüber informiert, dass Ägypten den Besuch von Präsident Abb