Der langjährige Botschafter Israels in Deutschland, Avi Primor, hat das Genfer Atom-Abkommen zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland gegen Kritik verteidigt. "Ich halte das für richtig und vernünftig", sagte Primor dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagsausgabe). Er ergänzte: "Das Abkommen wird funktionieren, wenn der Iran davon ausgehen muss, dass die Großmächte die Sanktionen sofort wieder verschä
Die internationale Syrien-Friedenskonferenz wird nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) am 22. Januar in Genf stattfinden. Auf der Konferenz werden sich die syrische Regierung und die Opposition zum ersten Mal seit Ausbruch des Konflikts an einen Verhandlungstisch setzen, teilte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Montag in New York mit. Ban erklärte, dass die Gespräche in Genf eine "Mission der Hoffnung" seien. Ziel sei die vollständige Umsetzung des Genfer Kommuni
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, hat mit Blick auf die Vereinbarung mit dem Iran vor zu großer Euphorie gewarnt. Bei aller Wertschätzung für den Erfolg der Diplomatie bleibe er skeptisch. "Zum einen sind sich die Verhandlungspartner offenbar schon jetzt über einzelne Formulierungen und den Inhalt der Vereinbarung nicht einig. Zum anderen hat die Vergangenheit gezeigt, dass Teheran schon oft vieles zugesagt hat, was dann aber nich
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sieht den in Genf vereinbarten Atom-Kompromiss mit dem Iran als "Wendepunkt". "Wir sind unserem Ziel, eine atomare Bewaffnung Irans zu verhindern, einen entscheidenden Schritt näher gekommen", erklärte Westerwelle am frühen Sonntagmorgen. "Nach zehn Jahren der Verhandlungen, auch des Stillstands und der Konfrontation", sei "erstmals eine politische Einigung über erste substanzielle Schritte e
US-Präsident Barack Obama hat den Atom-Kompromiss mit dem Iran als einen "neuen Weg in eine friedlichere Zukunft" bezeichnet. Das sagte er am Samstagabend (Ortszeit) in einer ersten Stellungnahme im Weißen Haus in Washington. Zuvor waren die Gespräche zwischen den UN-Vetomächten, Deutschland und dem Iran in der Nacht in Genf zu Ende gegangen. Der gefundene Kompromiss sei jedoch nur "ein erster Schritt", so Obama. Teile des iranischen Atomprogramms wü
Nach Berichten über eine Einigung im Atom-Streit mit dem Iran sind erste Details bekannt geworden. Nach Informationen der "New York Times" soll das Atomprogramm des Iran sechs Monate lang angehalten werden. In diesem Zeitraum solle weiter auf internationaler Ebene verhandelt werden, um eine noch weitergehende Übereinkunft zu erzielen. Der iranische Außenminister bestätigte diese Details zunächst nicht, sagte aber in der Nacht in Genf, dass Bestandteil der &Uum
Bei den Atomgesprächen mit dem Iran hat es offenbar eine Einigung gegeben. Ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Ashton sowie Frankreichs Außenminister Laurent Fabius sagten in der Nacht auf Sonntag, die fünf UN-Vetomächte und Deutschland hätten mit der Regierung in Teheran bei den Gesprächen in Genf einen Kompromiss erzielt. Die genaue Formulierung der Vereinbarung wurde jedoch zunächst nicht bekannt. Israel hatte schon zuvor große Bedenken gegen
Der türkische Botschafter in Ägypten muss das Land verlassen. Das teilte das ägyptische Außenministerium nach einem Bericht der Nachrichtenagentur MENA am Samstag mit. Demnach wurde der türkische Botschafter in Kairo einberufen, um ihm die Entscheidung zur Ausweisung mitzuteilen. Zudem sei der ägyptische Botschafter in der Türkei aufgefordert worden, nach Ägypten zurückzukehren. Die diplomatischen Beziehungen wurden heruntergestuft, hieß es wei
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angekündigt, "bei nächster Gelegenheit" selbst mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Zusammenarbeit der EU mit ihren östlichen Nachbarländern zu sprechen. In ihrem neuen Video-Podcast tritt Merkel dem Eindruck entgegen, die "Östliche Partnerschaft" sei gegen Russland gerichtet. Die Bundeskanzlerin wörtlich: "Wir erleben, dass von russischer Seite die Mitgliedschaft in der &Ou
US-Außenminister John Kerry ist zu den Atomgesprächen mit dem Iran in Genf eingetroffen. Sein Ziel sei es, dabei zu helfen, die bestehenden Differenzen zu minimieren und damit zu einer baldigen Einigung beizutragen, so eine Sprecherin des Ministeriums. Bereits am Freitag war der russische Außenminister Sergej Lawrow in Genf eingetroffen. Für Samstag wird außerdem die Anreise der anderen drei Außenminister der UN-Vetomächte, Großbritannien, Frankreich