Der Chef der chinesischen Ratingagentur Dagong, Guan Jianzhong, hat die Schuldenpolitik der Vereinigten Staaten scharf kritisiert. "Es werden doch keine Werte geschaffen, wenn man Geld druckt. Wenn jede Regierung der Welt so handeln würde, wäre die globale Wirtschaft komplett gelähmt", sagte Jianzhong im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Die Praxis der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), durch milliardenschwere Aufkäufe von Staatsanleihen der
Die Pläne Maltas, für 650.000 Euro Staatsbürgerschaften für Menschen von außerhalb der EU zu verkaufen, stoßen im Bundestag und im EU-Parlament auf scharfe Kritik. Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Günter Krings, forderte Konsequenzen: "Mir ist schleierhaft, wie man als EU-Staat auf eine solche Idee kommen kann. Wir sollten dies gegenüber Malta in geeigneter Form zum Thema machen", sagte der CDU-Politiker der "
Die EU-Kommission wird den Exportüberschuss Deutschlands und seine Ursachen erstmals einer eingehenden Prüfung unterziehen. Die Kommission habe Bedenken wegen der Exportstärke der Bundesrepublik und werde diese deshalb unter die Lupe nehmen, teilte die EU-Behörde am Mittwoch in Brüssel mit. Neben Deutschland werde auch Luxemburg dem Verfahren unterworfen. Die Kommission erachtet einen Leistungsbilanzüberschuss von über sechs Prozent der Wirtschaftsleistung als
Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, prangert die deutschen Exportüberschüsse an. "Die hohen Überschüsse der vergangenen Jahre sind historisch eher die Ausnahme. Es ist ungesund, Überschüsse in Höhe von sieben Prozent der Wirtschaftsleistung zu haben", sagte Sinn im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Damit erhalten die internationalen Kritiker der deutschen Wirtschaftspolitik Beistand von ungewohnter
Am morgigen Mittwoch startet auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ein aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanzierter gemeinsamer Hilfsflug des Technischen Hilfswerks (THW) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in das vom Taifun "Haiyan" betroffene Gebiet auf den Philippinen. Insgesamt werden 70 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung und Materialien wie beispielsweise eine Anlage zur Trinkwasseraufbereitung, Zelte, Decken, Kochs
Die Bundesregierung erhöht ihre Soforthilfe für die Opfer des Taifuns, der auf den Philippinen gewütet hat. "Ganze Landstriche der Philippinen sind verwüstet. Wir wollen helfen und den vielen Verletzten und Obdachlosen in den vom Taifun zerstörten Gebieten zur Seite stehen", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Rande des ASEM-Außenministertreffens am Dienstag in Neu Delhi. "Die Bundesregierung stellt deshalb weitere Mittel berei
Der ehemalige Berater für Cybersicherheit von US-Präsident Barack Obama, Howard Schmidt, hat die NSA-Spionage in Deutschland und anderen Ländern scharf verurteilt. "Ich bin davon ausgegangen, dass wir nicht alles machen, nur weil wir es können", sagte er dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Es gebe schließlich ethische und verfassungsrechtliche Einwände, und es sei eine Schande, dass es trotzdem geschehen ist, so Obamas Ex-Berater weiter. Schmi
Zwei Jahre nach dem Abbruch aller direkten diplomatischen Beziehungen haben Großbritannien und der Iran eine Wiederannäherung vereinbart. Beide Staaten benannten Gesandte, die sie beim jeweilig anderen vertreten sollen. Dies kann als Vorstufe zum Austausch von Botschaftern betrachtet werden, zunächst sollen wechselseitig die diplomatischen Gebäude inspiziert werden. Die britische Botschaft im Iran war 2011 geschlossen worden, nachdem Demonstranten das Botschaftsgebäude
Der Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, Alexander Graf Lambsdorff, hat die deutsche Exportstärke verteidigt. "Wir werden die Schwachen nicht stärken, indem wir die Starken schwächen. Es ist falsch, Erfolg zu bestrafen", sagte Lambsdorff mit Blick auf die Ankündigung der EU-Kommission, die deutsche Exportstärke überprüfen zu wollen, am Montag. "Die deutsche Exportstärke ist nicht Ausdruck einer zentral gesteuerten Politik, sie
Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben nach iranischen Angaben eine neue Abmachung unterzeichnet, die als Fahrplan im Atomstreit fungieren soll. IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano und der Chef der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, unterzeichneten die Vereinbarung am Montag in Teheran. Unter anderem soll die Abmachung als Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit dienen, wie Salehi gegenüber PressTV sagte. Es soll demnach auch um Inspektionen von