Europa-Terminvorschau vom 19. bis zum 23. Dezember 2011

Die EU-Terminvorschau ist ein Service der
Vertretungen der EU-Kommission in Deutschland für Journalisten. Sie
kündigt vor allem Termine der EU-Kommission, des Europäischen
Parlaments, des Rates der Europäischen Union und des Europäischen
Gerichtshofes mit besonderer Bedeutung für Deutschland an.

Kurzfristige Änderungen sind möglich!

Montag, 19. Dezember

Brüssel: EU-Kommission modernisiert Mobilitätsregeln für
Berufstätig

Europas Zukunftsangst

Die Diskussionen um Eurobonds, Staatspleiten und
Schuldenunion haben in ganz Europa Spuren hinterlassen. Nur mehr zwei
von fünf Europäer (40%) geben an, hoffnungsvoll in die Zukunft zu
schauen – 2010 war es noch fast jeder Zweite (48%). Zu diesem
Ergebnis kommt eine Studie der Stiftung für Zukunftsfragen, eine
Initiative von British American Tobacco, für die über 15.000 Europäer
in 13 Nationen befragt wurden. Besonders die älteren Europäer (ab 55
Jahr

Europäische Finanzpolitik: Kritik am Krisenmanagement überwiegt

Trotz Krise sind die privaten Finanzentscheider
in Europa von ihrer Währung überzeugt. Die Mehrheit glaubt an den
Fortbestand des Euro. Lediglich in den Krisenländern Portugal und
Griechenland bröckelt diese Zuversicht. Das ergab eine internationale
Zusatzstudie in 10 europäischen Ländern im Rahmen des
GfK-Investmentbarometers, das der GfK Verein regelmäßig in
Zusammenarbeit mit dem Wall Street Journal Europe durchführt. Die
privaten Finanzents

Kolumne: Was kommt nach dem Euro?

Dezember-Kolumne von Hans
Stoter, Global Head of Credit Investments&Lead Portfolio Manager
Global High Yield

Die Eurokrise weitet sich unaufhaltsam aus, immer mehr Länder
stehen vor dem Staatsbankrott. Entsprechend laut tönt der Ruf nach
einer Rückkehr zu den ehemaligen Landeswährungen. Vor diesem
Hintergrund schauen wir uns die Konsequenzen näher an, die das Ende
des Euro für Unternehmen auf den europäischen Kapitalmärkten haben
könnte

Der Weg aus der Euro-Krise: Fragen und Antworten

"Europa brennt", sagt Dr. Holger Schmieding,
Chefvolkswirt der Berenberg Bank. "Die Flammen fressen sich immer
näher an uns heran. Um unser Geld und unsere Wirtschaft wirksam zu
schützen, muss die Zentralbank eingreifen. In unserem Bericht
erläutern wir unseren Vorschlag, wie die EZB den Brand löschen kann.
Das reine Verlesen der Brandschutzordnung reicht längst nicht mehr
aus.

Unseres Erachtens muss die EZB ebenso energisch handeln wie die
Schw

Neue Roland Berger-Studie: Wachstumsfinanzierung bleibt für deutsche Unternehmen eine Herausforderung

– Abschwächung, aber kein Einbruch des Wirtschaftswachstums in
Deutschland in Sicht: Unternehmen brauchen Finanzierung, um
weiter zu wachsen
– Mittelständische Unternehmen setzen zunehmend auf Private
Equity-Beteiligungen und auf Mittelstandsanleihen als
zusätzliche Finanzierungsquellen
– Auswahlkriterien bei Finanzierungsinstrumenten: niedrige
Finanzierungkosten und geringes Risiko
– Eurokrise hat das Bewusstsein für Länderris

XVII. Europa Forum der BMW Stiftung Herbert Quandt / Rede Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Über 100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und
Medien diskutieren am heutigen Freitag die Folgen der Euro-Krise für
die Bundesrepublik Deutschland auf dem XVII. Europa Forum Berlin der
BMW Stiftung Herbert Quandt. "Europa ist mehr als eine Währungsunion.
Es bietet weitere Vorteile für die es sich zu kämpfen lohnt", betonte
Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und
Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland in seiner Keynote

G20-Beschluss zur Regulierung der Schattenbanken warüberfällig

Die von den Staats- und Regierungschefs der G20 am
4. November 2011 getroffenen Beschlüsse zur Finanzmarktregulierung
bewertet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und
Raiffeisenbanken (BVR) als überwiegend positiv. Konsequent, wenn auch
längst überfällig, seien insbesondere die vereinbarten Maßnahmen zur
Regulierung der Schattenbanken. "Wir unterstützen das Vorhaben der
G20, die Verschiebebahnhöfe aus den Bankbilanzen hinaus und in die

Europa muss um Legitimation kämpfen / Technokratie allein reicht nicht!

Zum geplanten griechischen Referendum erklärt der
Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk:

"Wenn wir die weitere Integration wollen, müssen wir dem
europäischen Projekt wieder Herz und Seele geben. Technokratie allein
genügt nicht. Wir dürfen über die EU nicht nur als Baustelle und
Reparaturbetrieb reden. Sonst wenden sich die Menschen von Europa ab.
Auf Grundlage des Erreichten müssen wir jetzt erneut überzeugen und
dafür k&aum

BVR: EU-Gipfel-Ergebnisse sind wichtige Beiträge zur Entschärfung der Staatsschuldenkrise / Nicht zu hohe Haftungsrisiken auf Steuerzahler verlagern

"Die Beschlüsse des EU-Gipfels sind ein wichtiger
Schritt auf dem Weg zur Entschärfung der Staatsschuldenkrise", dies
erklärt der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken
und Raiffeisenbanken (BVR) Uwe Fröhlich. Der beabsichtigte
Schuldenschnitt biete grundsätzlich eine Perspektive zur Lösung der
griechischen Finanzkrise. Mit der massiven Erhöhung der
Privatgläubigerbeteiligung sei aber die Grenze der Freiwilligkeit
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