In Spanien erhebt die "Impuesto sobre el Patrimonio" eine progressive Vermögenssteuer auf das Gesamtvermögen natürlicher Personen, einschließlich Immobilien und Finanzanlagen, mit Sätzen von 0,28 bis 3,45 Prozent. Ab 2024 steigt der Freibetrag für Residenten von 700.000 Euro auf 3 Millionen Euro, was die Steuerlast für Vermögende erheblich senkt. Diese Steuer muss jährlich deklariert und entrichtet werden.
Zwei von drei mittelständischen Unternehmern lehnen die Einführung einer Vermögenssteuer oder Vermögensabgabe ab. Auch die Erhöhung des Spitzensteuersatzes in der Einkommenssteuer, wie sie von einigen Parteien nach der Bundestagswahl geplant ist, lehnt die große Mehrheit der Selbstständigen ab.