Japanische Zentralbank will Märkte mit großen Geldmengen stabilisieren

Die japanische Zentralbank, die Bank of Japan, will die Finanzmärkte des Landes mit großen Mengen Geld stabilisieren. Der Chef der Zentralbank, Masaaki Shirakawa, sagte am Sonntag nach einem wirtschaftspolitischen Treffen im Büro des Premiers, dass die Zentralbank am Montag damit beginnen wird, "große Mengen Geld" in die Finanzmärkte zu pumpen. Darüber hinaus sagte Shirakawa, die Zentralbank würde alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um sicher

Japan: Versorgung mit Benzin wird knapp

In Japan wird die Versorgung mit Benzin und Kerosin in den Katastrophengebieten knapp. Japanischen Medienberichten zufolge seien im Nordosten drei Raffinerien außer Betrieb, überdies sei der Seetransport nur eingeschränkt möglich. Derzeit werde versucht, den Transport über den Landweg aufzunehmen, allerdings könne nicht bestätigt werden, dass Lieferungen auch tatsächlich ankommen. Tankstellen könnten aufgrund der Stromausfälle kein Benzin ausgeb

Japanische Regierung fordert Unternehmen zum Stromsparen auf

Nach dem Atomunfall, ausgelöst durch das schwere Erdbeben vom Freitag, hat die japanische Regierung am Sonntag Unternehmen aufgerufen Strom zu sparen. Angesichts der Stromknappheit könne eine Rationierung nötig werden, teilte die Regierung mit. Daher sei ein Verbrauch auf das Minimum zu reduzieren, hieß es. Bereits zuvor hatte der Energieversorger Tokyo Electric Power (Tepco) Privathaushalte zum Stromsparen aufgerufen. Tepco solle nun seine Versorgungsregion in fünf Abs

Merkel kündigt Überprüfung deutscher Atomkraftwerke an

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts des Atomunfalls in Japan eine Überprüfung der deutschen Atomkraftwerke angekündigt. Diese soll gemeinsam mit den zuständigen Länderministern vollzogen werden. Merkel sagte, dass "die Geschehnisse in Japan ein Einschnitt für die Welt" seien. Wenn ein derartiger Unfall in einem so hoch entwickelten Land wie Japan passieren könne, dann könne "auch Deutschland nicht einfach zur Tagesordnung &uum

Japan benötigt höhere Rohstofflieferungen von Russland

Nach dem verheerenden Erdbeben hat die japanische Regierung Russland gebeten, mehr Rohstoffe an den Insel-Staat zu liefern, damit dieser seine Energieversorgung sicherstellen kann. Japan gewinnt rund 30 Prozent seines Stroms aus der Atomenergie. Der russische Vizepremierminister Igor Sechin teilte mit, dass Russland seine Flüssiggaslieferung um 150.000 Tonnen erhöhen könne, auch erhöhte Kohle-Lieferungen werden nach seiner Aussage geplant. Gleichzeitig rief die japanische Reg

Panikverkäufe im außerbörslichen Aktienhandel

Nach der Explosion im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist es am Samstag im außerbörslichen Handel zu panikartigen Aktienverkäufen gekommen. Bei der Wertpapierhandelsbank "Lang und Schwarz" in Düsseldorf wurden Papiere des Versicherungskonzerns Allianz und des Energieversorgers EON mit den größten Abschlägen gehandelt. Beide Werte gingen gegenüber dem Freitagsschluss bis 10:30 Uhr rund vier Prozent nach unten. Auch alle anderen im DAX notier

Bundesregierung schickt Expertengruppe nach Japan

Die Bundesregierung wird ein 40-köpfiges Rettungsteam des Technischen Hilfswerks zur Ortung und Rettung von Tsunami-Opfern nach Japan beordern. Das erfuhr die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus Regierungskreisen. Demnach wird auf Anforderung des Auswärtigen Amts und des Innenministeriums eine 40 Personen umfassende Gruppe der Schnelleinsatzeinheit-Bergung-Ausland (SEBA), die auf die Ortung und Rettung von Verschütteten spezialisiert sind, nach Japan geschickt. Zuvor

Pakistan: Vier Tote und 18 Verletzte bei Minenexplosion

In der südwestpakistanischen Provinz Belutschistan sind am Mittwochmorgen bei einer Explosion mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, 18 weitere wurden verletzt. Wie lokale Medien berichten, fuhr ein vollbesetzter Kleinbus über eine Landmine. Die Opfer wurden umgehend in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht und behandelt. Bei einem ähnlichen Unfall im Februar kamen vier Menschen ums Leben. In dieser Region Pakistans kommt es immer wieder zu derartigen tödlichen Zwisch

Bundesregierung fürchtet Satelliten-Absturz

Die Bundesregierung sorgt sich wegen des bevorstehenden Absturzes eines deutschen Forschungssatelliten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in einer Vorabmeldung. Nach Analysen, die der Regierung vorliegen, wird das 2,4 Tonnen schwere Gerät "Rosat" demnach in einem Zeitfenster von 80 Tagen zwischen Oktober und Dezember 2011 auf die Erde prallen. Im besten Fall werde "Rosat" vollständig in der Atmosphäre verglühen oder ins Meer st&u

Westerwelle erschüttert über Anschlag auf deutsche Soldaten

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat seine Bestürzung über den tödlichen Anschlag auf deutsche Soldaten in Afghanistan ausgedrückt. "Mit großer Erschütterung und tiefer Trauer habe ich die Nachricht vom Tod des deutschen Soldaten in der Provinz Baghlan aufgenommen", so Westerwelle. "Meine Gedanken und mein tief empfundenes Mitgefühl gelten seinen Angehörigen und Freunden." Den verwundeten Soldaten wünsche der Minister &

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