EU will Japan offenbar mit Freihandelspakt unterstützen

Die Europäische Union (EU) will der japanischen Regierung offenbar einen Freihandelspakt anbieten. Das berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag. Demnach solle das Land mit besseren Handelsbedingungen bei der Bewältigen der Krise nach dem schweren Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami unterstützt werden. Die EU solle auf einem Gipfel beider Parteien im Mai "die potentielle Aufnahme von Verhandlungen" für eine Handelseinigung anbieten, habe es

Peugeot: Lieferengpässe wegen Japan-Krise

Die Japan-Krise führt erstmals in Europa bei einem Industriekonzern zu erheblichen Lieferengpässen und damit zeitweise zu Produktionsausfällen. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagsausgabe) laufen die großen französischen und spanischen Werke des Automobilherstellers PSA Peugeot Citroën seit Mittwoch nur noch mit halber Kraft. "Wir haben die Kapazität in den Standorten um 20 bis 60 reduziert, weil uns wichtige Bauteile fehlen&

Österreichs Notenbankchef erwartet keine Änderung der EZB-Zinspolitik durch Japan-Krise

Der Chef der österreichischen Nationalbank und Mitglied des EZB-Rates, Ewald Nowotny, erwartet vorerst keine Änderung der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wegen des Bebens in Japan. "Ich persönlich sehe noch keine grundlegende Änderung der Lage, die wir auf der letzten Sitzung analysiert haben. Aber natürlich müssen wir unsere Analyse bei neuen Erkenntnissen noch genauer ausarbeiten", sagte Nowotny gegenüber der "Welt" (Do

Allianz: Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen nehmen drastisch zu

Laut dem Versicherungskonzern Allianz haben Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen in den vergangenen Jahrzehnten drastisch zugenommen. Nach Angaben des am Mittwoch veröffentlichten Berichts "Allianz Risk Pulse" haben sich die durchschnittlichen jährlichen Kosten von Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen seit 1970 um das Achtfache erhöht. In den 1970ern und 80ern lagen die Versicherungsschäden noch bei rund fünf Milliarden US-Dollar, im J

Japanische Telefongesellschaft hat Schäden behoben

Nach der Erdbeben-Katastrophe in Japan hat die Telefongesellschaft NTT viele Schäden wieder behoben. So seinen 12.500 von 15.000 ausgefallenen IP-VPN- und e-VLAN-Diensten wieder betriebsbereit, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Tokio mit. Größere Auswirkungen für internationale Kommunikationsdienste haben vermieden werden können, indem der Datenverkehr erfolgreich auf andere Routen umgestellt wurde. Bei dem Erdbeben war auch eine Unterwasserverkabelung zwischen Japa

Japanischer Premier Kan verspricht Transparenz in der Atomkrise

Der japanische Premierminister Naoto Kan hat in einem Telefongespräch mit dem EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy "maximale Transparenz" gegenüber der internationalen Gemeinschaft in der Atomkrise versprochen. Zuvor hatte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) Bedenken geäußert, dass gewisse Informationen über die Situation im Krisen-AKW Fukushima I nicht vorliegen würden. Dazu zählen die Temperatur im Reaktor 1, sowie die Temperatur

Käßmann: Flugverbotszone in Libyen ist richtig

Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, begrüßt die UN-Flugverbotszone in Libyen. "Das halte ich eng begrenzt für richtig, weil man das freiheitsliebende Volk vor einem völlig irrsinnig gewordenen Diktator schützen muss", sagte sie dem "Tagesspiegel am Sonntag". Europa müsse die Freiheitsbewegung in dem nordafrikanischen Land unterstützen. "Gerade die Westeuropäer hab

Japans Premierminister Naoto Kan will nach Fukushima reisen

Der japanische Premierminister Naoto Kan will offenbar in die Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima reisen. Das bestätigten am Sonntag die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Die Reise des Premierministers sei demnach für Montag geplant. Kan werde sich in etwa 20 Kilometern Entfernung zum Kraftwerk aufhalten. Geplant seien unter anderem Gespräche zwischen dem Premierminister und den Opfern des Bebens sowie ein Besuch in Ishinomaki in der ebenfalls schwer getroffenen

Deutschlands Ernährungsindustrie bereit für Exporte nach Japan

Deutschlands Ernährungsindustrie bietet Japan Hilfe bei der Lebensmittelversorgung an. "Wir könnten bei Engpässen jederzeit einspringen und Nahrungsmittel liefern", sagte Jürgen Abraham, der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Die heimischen Hersteller hätten ausreichend Kapazitäten, um für den Export nach Japan zu produzieren und schnell zu liefern. &q

Japan: Einsatzkräfte starten zweiten Kühlversuch am AKW Fukushima

Am japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben Einsatzkräfte der Armee und der Feuerwehr am Freitag einen zweiten Kühlversuch gestartet. Die japanische Armee setzt dabei auch Ausrüstung der Tokioer Feuerwehr ein, um die Reaktoren des Kernkraftwerks Fukushima zu kühlen. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, sei die Reichweite der von der Polizei eingesetzten Wasserwerfer nicht ausreichend gewesen, mit den jetzt herbeigeschafften Feuerwehrwagen sei diese aber gegeben.