Grüne: Fukushima kämpft weiter mit ungelösten Problemen

Auch zweieinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima steht man dort nach Angaben der atompolitischen Sprecherin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, vor einer Fülle ungelöster Probleme. "Die höchste Strahlung besteht mit mehreren 100 Millisievert an Block 3. Dort wird offensichtlich nicht aller geschmolzener Kernbrennstoff gekühlt, weil niemand weiß, wo genau er liegt", sagte Kotting-Uhl der "Saarbrücker Zeitung" (Freitagausg

Lettischer Ministerpräsident kündigt Rücktritt an

Der lettische Ministerpräsident Valdis Dombrowskis hat am Mittwoch seinen Rücktritt angekündigt. Örtlichen Medienberichten zufolge habe er dies nach dem Einsturz eines Supermarktdachs in der lettischen Hauptstadt Riga, bei dem mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen waren, dem Präsidenten des Landes, Andris Berzins, mitgeteilt. Er übernehme die politische Verantwortung für das Unglück in der vergangenen Woche, sagte Dombrowskis der Nachrichtenagentur BNS.

Auswärtiges Amt: Hilfsflug für Taifun-Opfer auf den Philippinen

Am morgigen Mittwoch startet auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ein aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanzierter gemeinsamer Hilfsflug des Technischen Hilfswerks (THW) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in das vom Taifun "Haiyan" betroffene Gebiet auf den Philippinen. Insgesamt werden 70 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung und Materialien wie beispielsweise eine Anlage zur Trinkwasseraufbereitung, Zelte, Decken, Kochs

Deutschland erhöht Hilfe für Taifun-Opfer auf den Philippinen

Die Bundesregierung erhöht ihre Soforthilfe für die Opfer des Taifuns, der auf den Philippinen gewütet hat. "Ganze Landstriche der Philippinen sind verwüstet. Wir wollen helfen und den vielen Verletzten und Obdachlosen in den vom Taifun zerstörten Gebieten zur Seite stehen", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Rande des ASEM-Außenministertreffens am Dienstag in Neu Delhi. "Die Bundesregierung stellt deshalb weitere Mittel berei

Gysi: Bundeswehr sollte Hilfseinsatz auf Philippinen unterstützen

Angesichts der dramatischen Lage nach dem verheerenden Wirbelsturm auf den Philippinen hat der Linken-Fraktionschef Gregor Gysi die Bundesregierung zu einem Unterstützungseinsatz der Bundeswehr aufgefordert. "Um auf den Philippinen sofort zu helfen, sollte die Bundeswehr dem THW und dem DRK Transport- und Hilfskapazitäten zur Verfügung stellen", sagte Gysi der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Die verheerenden Folgen des Taifuns zeigten zudem, wie notwendig

Nach Erdbeben: Merkel bietet Philippinen Hilfe an

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem philippinischen Präsidenten Benigno Aquino III. nach dem schweren Erdbeben Hilfe angeboten. "Deutschland steht in dieser schweren Stunde an der Seite der Philippinen und ist bereit, Sie bei der Bewältigung der Folgen des Erdbebens zu unterstützen", heißt es in einem Kondolenzschreiben der Kanzlerin, wie das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung am Donnerstag mitteilte. Die Kanzlerin habe demnach "mit gro&sz

SPD-Politiker Stegner fordert Umdenken in der Flüchtlingspolitik

Nach der neuen Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer fordert der Chef der SPD in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik. "Es geht nicht um Unglücke, gegen die man nichts tun kann, sondern um politische und menschliche Katastrophen. Unterlassene Hilfeleistung ist ein Verbrechen", sagte Stegner "Handelsblatt-Online". Deutschland müsse daher den Grundgesetz-Artikel 1 "Die

EU-Abgeordneter Brok: Eurosur kann Tragödien verhindern helfen

Nach dem neuen Schiffsunglück vor der italienischen Küste hat der Europa-Abgeordnete Elmar Brok (CDU) die Bedeutung des neuen Grenzsicherungssystems Eurosur betont. Damit sollen Boote frühzeitig entdeckt und menschliche Tragödien vermieden werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hatte das EU-Parlament am Donnerstag verabschiedet. "Wenn ein Boot kentert, darf es keine Rolle spielen, ob ein Land mit den Flüchtlingen überfordert ist", sagte Brok dem Nachri

Pannenserie in Fukushima geht weiter

Die Pannenserie im japanischen Atomkraftwerk Fukushima geht weiter: Bei einem Unfall sind sechs Mitarbeiter der Betreiberfirma in Kontakt mit radioaktivem Wasser gekommen, teilte Tepco mit. Bei dem Vorfall war zudem erneut radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer gelaufen. Einer der Angestellten soll zuvor irrtümlich ein Rohr abgetrennt haben, welches für die Meerwasserentsalzung nötig war. Dadurch liefen nach Angaben der Betreiber "viele Tonnen" Wasser aus. Es soll eine S

Grünen-Politiker Beck kritisiert Barroso-Auftritt auf Lampedusa

Der Auftritt von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso auf der italienischen Flüchtlingsinsel Lampedusa stößt in Deutschland auf Kritik: "Die Flüchtlinge im völlig überfüllten Camp auf Lampedusa brauchen konkrete Hilfe und keinen Barroso mit leeren Händen und Sprechblasen", sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck "Handelsblatt-Online". Auf Lampedusa selbst fehle es an Unterkünften und Matratzen f&

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