Bayerns Innenminister lehnt Aufnahme von tunesischen Flüchtlingen ab

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) lehnt die Aufnahme von tunesischen Flüchtlingen in Deutschland strikt ab. "Asylanträge von Tunesiern werden keinen Erfolg haben, weil sie unbegründet sind", sagte Herrmann der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Grund dafür seien die Veränderungen, die Tunesien in den vergangenen Wochen erlebte. Nach dem Volksaufstand und der Vertreibung von Präsident Zine el-Abidine Ben Ali im Januar gebe es keinen Gr

Entwicklungsminister Niebel will Fluchtgründe in Tunesien minimieren

Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) setzt sich dafür ein, dass die Fluchtgründe in Tunesien "minimiert werden". Nur so könnten die Flüchtlingsströme begrenzt werden, sagte der FDP-Minister in einem Gespräch mit der "Neuen Westfälischen" (Mittwochsausgabe). Dafür müsse die Wirtschaftskraft des nordafrikanischen Staates gestärkt werden. Niebel plädierte an deutsche Unternehmen, sich stärker in Tunesien zu engagieren

SPD-Innenexperte Edathy fordert Aufnahme afrikanischer Flüchtlinge

Angesichts der wachsenden Flüchtlingswelle aus Tunesien fordern Politiker der Opposition, afrikanische Migranten auch in Deutschland aufzunehmen. SPD-Innenexperte Sebastian Edathy sagte in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung", dass die Asylbewerberzahlen dramatisch gesunken seien. Die Aufnahme eines bestimmten Kontingents sei daher verkraftbar. "Wir brauchen dringend eine europäische Quotenregelung, die anerkannte Flüchtlinge am Maßstab der

Flüchtlingsproblem: Tunesien sperrt seinen Küstenstreifen

Die tunesische Übergangsregierung hat auf die Massenflucht über das Mittelmeer nach Italien mit der weitestgehenden Absperrung seines Küstenstreifens reagiert. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur TAP am Montag. Vor allem Perspektivlosigkeit hat in den vergangenen Tagen tausende junge Menschen dazu bewogen Tunesien zu verlassen und nach Italien zu flüchten. Anlaufstelle Nummer eins ist die mittlerweile völlig überlaufene Insel Lampedusa, die reichlich hu

Westerwelle will zu Gesprächen nach Tunesien reisen

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) will am Samstag in die tunesische Hauptstadt Tunis reisen. Ziel der Reise sei die Aufnahme von politischen Gesprächen mit dem tunesischen Ministerpräsidenten Mohamed Ghannouchi, teilte das Auswärtige Amt am Freitag mit. Zudem seien Treffen mit Vertretern der ehemaligen Opposition, dem Präsidenten der tunesischen Menschenrechtsliga sowie mit Mitgliedern der tunesischen Bloggerszene geplant. Vor dem Hintergrund des aktuellen Umb

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