Die Ehefrau des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi und dessen Tochter sollen sich Medienberichten zufolge in Tunesien aufhalten. Beide seien bereits vor einigen Tagen mit einer libyschen Delegation nach Tunesien gekommen, hieß es aus Sicherheitskreisen am Mittwoch. Den Angaben zufolge sollen sich beide in einem Flüchtlingscamp auf der Insel Djerba befinden. Ende April war Gaddafis Sohn Saif al-Arab bei einem Nato-Luftangriff ums Leben gekommen. Am Montag hatte der Internationale
Ein Schiff aus dem Golfstaat Katar hat am Sonntag 90 Verletzte aus der libyschen Stadt Misrata nach Tunesien gebracht. Medienberichten zufolge seien unter den Verletzten viele Frauen, Kinder und alte Menschen gewesen, die von Gewehrschüssen und Granatsplittern getroffen worden waren. Sie würden nun in Tunesien medizinisch behandelt. Weitere 1.500 Menschen wurden unter anderem von Schiffen des Roten Kreuzes in Sicherheit gebracht, viele von ihnen sind ausländische Gastarbeiter. Der
Der Staatsminister Werner Hoyer hat am Montag am Rande eines Besuches in Tunis Bedenken zur Verabschiedung der neuen Verfassung in Ungarn geäußert. Während er die Demokratie- und Freiheitsbewegungen des Landes in den vergangenen Jahrzehnten würdigte, zeigte er sich jedoch besorgt über die derzeitigen Entwicklungen. "Die Anfang des Jahres in Kraft getretenen Mediengesetze zeugen von einem Grundrechtsverständnis, das nur schwer mit den Werten der Europäisch
Der Internetkonzern Google hat neue Domains für Tunesien und den Irak eröffnet. Damit ist Google weltweit mit 184 lokalen Domains vertreten, von denen 15 für arabische Ländern sind, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Die Domains werden in der jeweiligen Sprache angeboten und sollen Google zufolge dabei helfen, möglichst schnell die für den lokalen Raum relevanten Informationen zu erhalten. Als Beispiel wird der Versuch angeführt, auf die Internetseite
Die Regierung in Tripolis hat nach Angaben von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nach dem Eingreifen der Nato in den Libyen-Konflikt erneut eine Waffenruhe angekündigt. Der libysche Ministerpräsident Al Baghdadi Ali al-Mahmoudi habe ihn angerufen und darüber unterrichtet, sagte Ban Ki Moon am Dienstagabend in Tunesien. Libyen hatte erst am vergangenen Freitag, kurz nach der Verabschiedung der UN-Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone, einen sofortige Waffenstillstand a
In Tunesien hat die neue Interimsregierung unter Caid Essebsi die Auflösung der Geheimpolizei bekanntgegeben. Die neue, am Montag ausgerufene, Interimsregierung kündigte die Auflösung der Behörde an, der Menschenrechtsverletzungen während der Herrschaft des gestürzten Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali vorgeworfen werden. Die neue Interimsregierung reagiert damit auf die weiterhin andauernden Proteste der Demonstranten, die am 14. Januar den Autokraten Ben Ali
In Tunesien hat der Interimspräsident Fouad Mbazaa am Donnerstag verfassungsgebende Wahlen für den 24. Juli angekündigt. An diesem Tag wird demnach ein Gremium gewählt, das die neue Verfassung erstellen und außerdem die nächste Präsidentschafts- und Parlamentswahl organisieren soll. Bis dahin wird eine neue Interimsregierung die Regierungsgeschäfte leiten, nachdem am Sonntag der Regierungschef der bisherigen Übergangsregierung, Mohammed Ghannouchi, s
In Tunesien sind am Dienstag drei weitere Mitglieder der Interimsregierung zurückgetreten. Wie das staatliche Radio berichtet, handelt es sich bei den drei Zurückgetretenen um den Minister für lokale Entwicklung Ahmed Nejib El Chebbi und seinen Staatssekretär, sowie um den Minister für höhere Bildung Ahmed Brahim. Beide Politiker sind führende Figuren der Opposition. Bereits am Montag waren zwei andere Minister zurückgetreten. Die Rücktritte sind Folg
Der Chef der Übergangsregierung in Tunesien, Mohammed Ghannouchi, hat am Sonntag seinen Rücktritt erklärt. In einer Rede, die im Staatsfernsehen übertragen wurde, erklärte Ghannouchi, dass er sein Amt niederlegen werde. In Tunesien hatten seit Freitag Tausende Demonstranten den Rücktritt des Regierungschefs gefordert. Mindestens drei Menschen kamen bei den Straßenschlachten zwischen den Bürgern und den Polizeikräften ums Leben. Die Protestler warfen