Ägypten weist türkischen Botschafter aus

Der türkische Botschafter in Ägypten muss das Land verlassen. Das teilte das ägyptische Außenministerium nach einem Bericht der Nachrichtenagentur MENA am Samstag mit. Demnach wurde der türkische Botschafter in Kairo einberufen, um ihm die Entscheidung zur Ausweisung mitzuteilen. Zudem sei der ägyptische Botschafter in der Türkei aufgefordert worden, nach Ägypten zurückzukehren. Die diplomatischen Beziehungen wurden heruntergestuft, hieß es wei

CSU will EU-Beitrittsperspektive für Türkei im Koalitionsvertrag verhindern

Die CSU will eine konkrete Perspektive für einen EU-Beitritt der Türkei im Koalitionsvertrag verhindern. "Die Türkei ist von theoretischer Beitrittsreife weit entfernt und wird es wohl auch bleiben", sagte der stellvertretende CSU-Vorsitzende Christian Schmidt der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Deshalb lehne die CSU eine Vollmitgliedschaft der Türkei ab. "Wir müssen aufhören, ungleiche Rahmenbedingungen zwanghaft anzugleichen", b

Europa-Politiker: Bundesregierung soll EU-Beitritt der Türkei nicht weiter betreiben

Vor der neuen Runde der Beitrittsverhandlungen EU-Türkei kommt aus der Union offene Kritik am Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Bisher setzt die Regierung auf ergebnisoffene Verhandlungen mit der Türkei. Der Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europa-Parlament, Markus Ferber, fordert aber ein klares Nein. "Die Regierung sollte einen EU-Beitritt der Türkei nicht weiter betreiben", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Wir müssen endlich die R

Merkel und Westerwelle machen den Weg für Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei wieder frei

Die noch amtierende Bundesregierung will den Weg für weitere Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei freimachen. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verständigt, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Die Bundesregierung hatte wegen der Polizeigewalt gegen Demonstranten im Istanbuler Gezi-Park eine Beitrittskonferenz zur Regionalpolitik blockiert. Auf einem Außenministertreffen an diesem Di

Bericht: Union uneins in der Türkei-Politik

Nach der Veröffentlichung des EU-Fortschrittsberichts zur Lage der Türkei zeigen sich in der Union Meinungsverschiedenheiten in der Türkeipolitik. Der Vorsitzende des deutsch-türkischen Forums in der CDU, Bülent Arslan, warnte im Nachrichtenmagazin "Focus" davor, Ankara "die Tür nach Europa zuzuschlagen. Gerade jetzt muss man die europafreundlichen Kräfte in der Türkei weiter stärken. Deshalb ist es dringend geboten, dass diese Tür

Union begrüßt Erdogans geplanten Demokratiepakt

Die Union begrüßt den Vorstoß des türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdogan, mit einem "Demokratiepaket" die Rechte von Minderheiten stärken zu wollen. "Die Bedeutung der Türkei nimmt in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht weiter zu", sagte CDU-Außenexperte Philipp Mißfelderso am Dienstag, "deshalb erkennt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Ankündigung des `Demokratiepakets` durch den türkischen Regierun

Türkei: Erdogan mildert Kopftuchverbot im Staatsdienst ab

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat das Kopftuchverbot für Frauen im Staatsdienst abgemildert. Das gab Erdogan am heutigen Montag bei der Vorstellung seines "Demokratiepakts" bekannt. Bisher war den Frauen im Staatsdienst der streng laizistischen Türkei die Verwendung der islamischen Kopfbedeckung untersagt. Richterinnen, Staatsanwältinnen und militärisches Personal sind von der neuen Regelung allerdings ausgenommen. Neben einer Abmild

…mit orientalischem Lebensgefühl zum Erfolg

Die Türkei vereint nicht nur Europa und Asien, Okzident und Orient, sondern auch Moderne und Traditionen wie kein anderes Land auf der Welt. Das haben nicht nur Urlauber erkannt, sondern zunehmend auch Studenten.

Das vielfältige Land wird bei deutschen Studenten immer beliebter, insbesondere wenn es darum geht ein Auslandssemester oder sogar ein ganzes Studium dort zu absolvieren. Durch seine einzigartige Kultur, in der europäische und orientalische Elemente wie in keiner anderen