Sarrazin wirft Erdogan Einmischung vor

Der Bestseller-Autor Thilo Sarrazin hat dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan Einmischung in die inneren Verhältnisse europäischer Länder vorgeworfen. "Erdogan möchte, dass die Türken in Deutschland und anderswo im Ausland im Herzen vor allem Türken bleiben", sagte Sarrazin nach der Düsseldorfer Rede Erdogans der "Rheinischen Post". Im Ergebnis strebe Erdogan "wachsende nationale Minderheiten türkischer

CDU-Außenpolitiker Polenz stimmt Erdogan bei Integrationsthemen zu

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan trifft mit seinen jüngsten Äußerungen zum Thema Integration und Sprachkenntnisse in der Union nicht nur auf Ablehnung. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), sagte der "Frankfurter Rundschau" (Dienstagausgabe): "Viele Sprachexperten betonen, man müsse zunächst seine Muttersprache beherrschen, bevor man sich die des Landes aneignet, in dem man lebt

FDP-Generalsekretär Lindner wirft Erdogan inakzeptables Verhalten vor

Nach seinem umstrittenen Auftritt in Düsseldorf erntet der türkische Premierminister Tayyip Erdogan scharfe Kritik aus der FDP. "Die deutsche Sprache ist die Geschäftsgrundlage für unser gemeinsames Miteinander in Deutschland. Es ist empörend und inakzeptabel, dass Herr Erdogan die Souveränität unseres Landes und der Menschen, die hier leben, infrage stellt", sagte der Generalsekretär der Liberalen, Christian Lindner, gegenüber der "Bil

CDU-Politiker Mißfelder weist Integrations-Forderungen der türkischen Regierung zurück

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder (CDU), hat die Forderung des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan zurückgewiesen, dass Deutschland alle Integrationsfragen mit der türkischen Regierung besprechen solle. "Die Forderung, dass wir alle Integrationsfragen mit Ankara verhandeln sollen, ist für uns kein gangbarer Weg", sagte Mißfelder der "Rheinischen Post". Er fügte hinzu: "Wir werden I

SPD-Vize Erler: Kauder tritt in die Fußstapfen der Kreuzritter

Vor dem Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Tayyib Erdogan in Deutschland ist erneut heftiger Streit um den EU-Beitritt des Landes entbrannt. SPD-Fraktionsvize Gernot Erler warf der Union vor, gegen den eigenen Koalitionsvertrag zu verstoßen, der ein klares Bekenntnis zu den Beitrittsverhandlungen enthalte. Zuvor hatte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) den Stopp der Beitrittsverhandlungen gefordert, "solange die Türkei nicht die volle Religionsfreiheit gew&a

Erdogan fordert Beteiligung der Türkei an deutscher Integrationspolitik

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat kurz vor seinem Deutschlandbesuch die Bundesregierung dazu aufgefordert, in der Integrationspolitik künftig eng mit türkischen Stellen zusammenzuarbeiten. Bisher habe man in Deutschland "die Ansichten der zuständigen Behörden in der Türkei" in diesen Fragen nicht ausreichend berücksichtigt, sagte Erdogan der "Rheinischen Post". Zugleich wandte er sich erneut scharf gegen eine Assi

Kauder fordert Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei

Kurz vor dem Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland am Sonntag fordert der Fraktionsvorsitzende der Union, Volker Kauder, einen Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. "Ich verlange von der EU, dass in den Gesprächen über eine Aufnahme der Türkei keine neuen Verhandlungskapitel eröffnet werden, solange die Türkei nicht die volle Religionsfreiheit gewährleistet", sagte Kauder der "Rheini

Jordanien und Türkei unterzeichnen Nuklear-Abkommen

Jordanien und die Türkei haben am Donnerstag ein Nuklear-Abkommen unterzeichnet. Medienberichten zufolge vereinbarten die beiden Staaten darin eine engere Zusammenarbeit auf dem Feld der Atomenergie, die ebenso den Weg zu einer engeren Bindung Jordaniens und der Türkei ebnen soll. Jordanien, das über wenig eigene Ressourcen verfügt, betonte die Notwendigkeit seines von den USA unterstützten Atomprogramms für die Energiegewinnung und die Erschließung alternativ

Türkei: Israel schließt Botschaften nach Hisbollah-Drohungen

Israel hat wegen Drohungen der Hisbollah vorläufig vier seiner Auslandsbotschaften geschlossen. Darunter seien die Botschaft in Ankara und das Konsulat in Istanbul, berichtet die türkische Zeitung "Milliyet" am Donnerstag. Israel habe die Botschaften aus Sicherheitsgründen vorläufig schließen müssen, nachdem die libanesische Hisbollah mit Rache für den Mord an Imad Mughniyah zu dessen drittem Todestag gedroht hatte. Am Dienstag hatte das israelische

Kindergärten für die Türkei

Kindergärten für die Türkei

Die Network-Karriere berichtet über das soziale Engagement des Nahrungsergänzungsmittelherstellers Amway in der Türkei, in dessen Folge zwei Kindergärten ihre Türen öffnen konnten.