von Joerg Helge Wagner Truppenbesuche von Politikern haben immer
mehr Symbolik als konkrete Ergebnisse zu bieten – was in einer
Demokratie völlig in Ordnung ist: Um politische Ergebnisse soll im
Parlament und dessen Ausschüssen, nicht aber im Hubschrauber oder in
einer Feuerstellung gerungen werden. Doch gerade deshalb ist es gut,
wenn sich Abgeordnete und Minister einen möglichst unverstellten
Eindruck verschaffen von den Dingen, über die
»… und die Schleusen des Himmels öffneten
sich.« Mit diesen Worten beschreibt das Buch Genesis im Alten
Testament den Beginn der Sintflut, mit der Gott alle Wesen »vom
Erdboden vertilgt«. Auch wenn Letzteres zum Glück (noch) kein
realistisches Szenario ist und Gott in der aktuellen
Berichterstattung keine Rolle spielt – der Vergleich mit der Sintflut
ist der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan durchaus angemessen.
Auch, weil wie in bibl
In der Debatte um die Bezahlung von Politikern durch Großkonzerne werden immer neue Fälle bekannt. Der Atomkraftwerksbetreiber Vattenfall finanziert nach Angaben von Kommunikationschef Johannes Altmeppen den SPD-Bundestagsabgeordnete Wilfried Schreck aus Cottbus. Schreck ist Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Vattenfall Europe Generation. Gemeinsam mit E.ON betreibt Vattenfall die deutschen Atomkraftwerke Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel.
Ich habe Leni sofort zugestimmt, das war keine Frage und sie hat einen Raum zur Diskussion auf ihrem Forum geschaffen und das, an vorderster Stelle zu ihrem eigenen Anliegen gemacht. Ich erinnere mich, dass der Altbundeskanzler Helmut Schmidt vor Jahren einmal sagte: "Wer Visionen hat der sollte zum Arzt gehen". Wenn der alte Mann recht hat, dann ist diese Vision auf einem Forum von Heilern sehr gut aufgehoben und ich selber mit, denn ich helfe dort Leni beim Moderieren bis sich jemand
Erinnern Sie sich noch an den unglaublichen
Auftritt des Colin Powell im Februar 2003 im Weltsicherheitsrat? Die
Welt musste gerettet werden vor Saddam Hussein, dem Paten des
Terrornetzwerkes Al Qaida, dem Monster mit den
Massenvernichtungswaffen. Alles Lüge. Erinnern Sie sich noch an die
peinliche Show des George W. Bush drei Monate später auf dem
Flugzeugträger USS Lincoln, als der USA-Präsident vollmundig das Ende
der Kampfhandlungen in Irak verkündete? Nicht we
Im Titelinterview der Network-Karriere spricht Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière über seine politische und gesellschaftliche Verantwortung für die Sicherheit, die Demokratie und die Einheit Deutschlands.
von Joerg Helge Wagner Die Warnung des Oberkommandierenden der
Alliierten in Afghanistan vor einem zu schnellen Truppenabzug ist ein
Sieg der Strategie über die Demoskopie. Sie folgt der Erfahrung, dass
es Wahnsinn ist, zur Freude des Feindes mitten im Krieg über
Rückzugsszenarien zu diskutieren, bloß weil die Umfragewerte in der
Heimat sinken. Leider ist diese Einsicht in der Politik noch nicht
Mehrheitsmeinung. Auch die Debatte in vielen Medien
War das etwa der Abschied vom angekündigten Abzug,
wie manche orakeln? In seinem ersten Interview auf neuem Posten
stellte der Afghanistan-Kommandeur der NATO Petraeus den von
US-Präsident Obama für Juli nächsten Jahres angekündigten
Truppenabbau in Frage. Seine Formel: Das Ganze sei ein Prozess, kein
Ereignis und an Bedingungen gebunden. Mithin müsse man beim Termin
flexibel sein. Stolpert Obama also schon ein paar Wochen nach
Ablösung des unbotmä
Er war Vize-Gouverneur der jemenitischen Provinz
Marib und saß am Verhandlungstisch mit Islamisten, um über ein Ende
ihrer Gewaltaktionen zu verhandeln. Falscher Zeitpunkt, falscher Ort.
Denn auch er starb, als das US-amerikanische Militär vor drei Monaten
in einer Geheimoperation die »Al-Qaida-Stellung« bombardierte. 16
Drohnen-Angriffe brauchte die CIA, ehe sie im Vorjahr endlich
Baitullah Mehsud getötet hatte, den Anführer der pakistanischen
Taliban.