Die USA sollen laut einer Veröffentlichung der Enthüllungsplattform "Wikileaks" die syrische Opposition bereits jahrelang finanziell unterstützen. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf von der Plattform veröffentlichte vertrauliche Diplomatendepeschen. Demnach habe das Außenministerium der USA seit 2006 rund sechs Millionen US-Dollar (etwa 4,22 Millionen Euro) an syrische Oppositionelle und den regierungskritischen Fernsehsender &quo
In der syrischen Stadt Homs haben offenbar ungefähr 5.000 Demonstranten den zentralen Platz besetzt. Die Menschen versammelten sich nach einem Trauermarsch für getötete Regierungsgegner und sollen Augenzeugen zufolge Zelte auf dem Platz aufschlagen wollen. Es solle so lange weiter gestreikt werden, bis der syrische Präsident Baschar al-Assad von seinem Posten zurücktritt, hieß es. In der Nähe des Platzes sollen bereits Sicherheitskräfte der Regierung und
Bei erneuten Protesten in mehreren syrischen Städten ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. In der syrischen Hauptstadt Damaskus sollen die Sicherheitskräfte nach Augenzeugenberichten Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt haben. Die Protestmenge hatte sich nach dem Freitagsgebet versammelt und forderte politische Reformen im Land. Auch die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" wandte sich an die syrische
Die Menschenrechtsorganisation "Damascus Declaration Group" hat die Arabische Liga um Hilfe gegen das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gebeten. Medienberichten zufolge bat die Organisation diese in einem Brief um die Verhängung politischer, diplomatischer und wirtschaftlicher Sanktionen gegen die syrische Führung. Als Begründung wurde das harte Vorgehen der Regierungstruppen gegen die Bevölkerung angeführt. Diese würden Städte be
In der syrischen Stadt Daraa haben am Samstag Sicherheitskräfte auf einen Trauerzug geschossen. Dies berichten verschiedene Medien unter Berufung auf Augenzeugen. Dabei seien mindestens zwei Menschen verletzt worden. Die Sicherheitskräfte versuchten, den Trauerzug, der sich nach der Beerdigung von am Freitag getöteten Demonstranten gebildet hatte, mit scharfer Munition und Tränengas aufzulösen. Die pro-demokratischen Demonstranten in der Stadt im Süden des Landes ha
Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat am Sonntag einen Brief vom irakischen Premierminister Nuri al-Maliki erhalten, in dem dieser seine Solidarität gegenüber Syrien erklärt hat. Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, erklärte al-Maliki in dem Brief, dass der Irak an der Seite Syriens stehen würde und sich von den "Verschwörungen", die das Land zu destabilisieren versuchen, distanziere. Syrische Behörden hatten zuvor erklä
In Syrien haben sich nach dem Freitagsgebet erneute Proteste gegen den Präsidenten Bashar al-Assad formiert, wobei offenbar mehrere Menschen getötet wurden. Medienberichten zufolge gingen im ganzen Land tausende Menschen auf die Straße und folgten den Aufrufen von Aktivisten zu einem "Tag der Märtyrer". Indem sie Rufe wie "Wir wollen Freiheit" und "Das Blut der Märtyrer war nicht umsonst" skandierten, gedachten sie den 70 seit Beginn der Pr
Die Führung Syriens hat am Sonntag die Aufhebung des Notstandsgesetzes beschlossen. Das teilte eine Beraterin von Präsident Baschar al-Assad mit. Das Notstandsgesetz war nahezu 50 Jahre in Kraft. Der Druck der Protestbewegung habe nun zur Aufhebung geführt, hieß es aus Damaskus. Noch am Samstag hatte es bei einer Demonstration in der Hafenstadt Latakia Tote gegeben. Von Hausdächern aus hatten Heckenschützen auf Bürgerrechtler bei einer Kundgebung geschossen. Z
Die syrische Opposition hat sich skeptisch gegenüber den Reformversprechen des Präsidenten Baschar al-Assad gezeigt. Trotz der Ankündigung von Reformen seitens der Regierung versammelten sich am Donnerstag erneut tausende Menschen zu Protesten gegen die Regierung. Weitere große Proteste sind für Freitagnachmittag nach dem Freitagsgebet angekündigt. Ein echter Politikwechsel sei nicht zu erwarten, so die Regimegegner. Die syrische Regierung hatte auf die Forderungen
Die syrische Regierung hat angekündigt, eine Lockerung des seit 1963 geltenden Ausnahmezustandes und die Zulassung von politischen Parteien zu "prüfen". "Ich freue mich, die heute von der arabischen Baath-Partei unter der Aufsicht von Präsident Baschar al-Assad getroffenen Entscheidungen bekannt geben zu dürfen, die Möglichkeit der Lockerung des Ausnahmezustandes sowie die Zulassung von politischen Parteien zu prüfen", sagte Buthaina Shaaban, ein