Angesichts der Regierungsgewalt gegen Demonstranten in Syrien hat die Europäische Union (EU) am Montag weitere Sanktionen gegen das Land erlassen. Weiter fünf führende Personen des Staates dürfen künftig nicht mehr in die EU einreisen. Zudem wurden die Konten der Betroffenen eingefroren. Die genauen Angaben sollen am Dienstag veröffentlicht werden. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton drohte zudem mit einer weiteren Verschärfung der Sanktionen, sollte
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das wiederholte Vorgehen der syrischen Regierung gegen die eigene Zivilbevölkerung am Montag auf das Schärfste verurteilt. Sie forderte Staatspräsident Baschar al-Assad in aller Deutlichkeit auf, die Gewalt gegen das eigene Volk umgehend einzustellen. Das teilte der Stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans in Berlin mit. Das Recht der Bürger auf Meinungsäußerung in Demonstrationen sei zu respektieren, mahnte Me
In Syrien ist die Armee landesweit gegen Kritiker von Präsident Baschar al-Assad vorgegangen und hat dabei bis zu 100 Menschen getötet. Nach Angaben syrischer Aktivisten erlitten dabei mindestens 100 weitere Menschen schwere Verletzungen. Landesweit kamen am Wochenende nach unbestätigten Angaben der Regierungsgegner mindestens 136 Menschen ums Leben. Hama gilt als Hochburg der Regime-Gegner. Unterdessen reagierten US-Präsident Barack Obama und UN-Generalsekretär Ban Ki M
Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die jüngste Gewaltanwendung in Syrien scharf verurteilt und weitere Sanktionen angekündigt. "Was wir derzeit in Syrien erleben, empört mich zutiefst", sagte Westerwelle am Sonntag. Die Bundesregierung fordere deshalb von Präsident Assad ein unverzügliches Ende der Gewalt gegen friedliche Demonstranten, nur ein ernsthafter Dialog mit dem Willen zum Wandel könne noch größeres Blutvergießen verh
Bei dem Angriff durch Regierungstruppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad auf die Protesthochburg Hama im Nordwesten des Landes hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens 45 erhöht. Zudem habe es nach Angaben der Opposition rund 100 Verletzte gegeben, die Zahl der Opfer könne überdies noch ansteigen. Am Sonntagmorgen sollen den Berichten zufolge die Regimetruppen mit Panzern die Stadt Hama gestürmt haben. Dabei sei wahllos auf die Bevölkerung geschossen wor
Bei der Erstürmung der syrischen Protesthochburg Hama durch Truppen von Machthaber Baschar al-Assad sollen am Sonntagmorgen mindestens 24 Zivilisten getötet und Dutzende verletzt worden sein. Medienberichten unter Berufung auf Augenzeugen zufolge soll die Armee mit Panzern eingerückt sein und wahllos auf die Bevölkerung geschossen haben. Zudem würden Scharfschützen von Hausdächern feuern, auch die Elektrizitäts- und Wasserversorgung der Stadt sei unterbroc
In Syrien sind nach Oppositionsangaben seit Freitag mindestens 22 Demonstranten bei Protesten gegen Präsident Baschar al-Assad erschossen worden. Zehntausende hatten unter dem Motto "Euer Schweigen tötet uns!" demonstriert. Erstmals hatte die Protestbewegung damit eine Losung gewählt, die die internationale Gemeinschaft und die anderen arabischen Staaten kritisiert. Bei den seit vier Monaten anhaltenden Protesten in Syrien sollen nach Angaben von Menschenrechtsorganisati
Bei erneuten Protesten gegen das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sind am Freitag mindestens 32 Demonstranten durch syrische Sicherheitskräfte getötet worden. Medienberichten unter Berufung auf Menschenrechtler zufolge sollen allein in der Hauptstadt Damaskus 23 Menschen ums Leben gekommen sein. Mittlerweile würden die Proteste vermehrt auf die Hauptstadt Syriens übergreifen, die bislang relativ ruhig geblieben war, hieß es. Bei den seit vier Monat
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz, hat die Mitglieder des Weltsicherheitsrates aufgerufen, die Anti-Syrien-Resolution nicht länger zu blockieren. "Nur wenn der internationale Druck auf Machthaber Baschar al Assad erhöht wird, sehe ich eine Chance auf eine Besserung in Syrien", sagte Polenz der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Wir brauchen elf Stimmen für eine Mehrheit im Weltsicherheitsrat, dann wird sich
Nach den Angriffen auf Botschaften der USA und Frankreichs sieht sich Syrien mit verstärkter ausländischer Kritik konfrontiert. US-Außenministerin Hillary Clinton hat dem Regime des Präsidenten Baschar al Assad jegliche Legitimität abgesprochen und zugleich versichert, dass Washington "absolut nichts" für dessen Machterhalt unternehme. "Präsident Assad ist nicht unverzichtbar. Unser Ziel ist, dass der Wunsch des syrischen Volkes nach einem demok