USA und EU fordern Syriens Präsident Assad zum Rücktritt auf

Der syrische Staatspräsident Baschar al-Assad gerät zunehmend unter Druck. Am Donnerstag wurden sowohl aus den USA als auch aus der Europäischen Union (EU) erstmals konkrete Forderungen zum Rücktritt des Staatspräsidenten laut. Nach Ansicht von US-Präsident Barack Obama stehe Assad der Zukunft seines Landes im Weg und da er keine Anstalten zu Reformen gemacht habe, müsse er abtreten. Die USA hatten Assad bereits zuvor die Legitimität als Führer des La

Westerwelle für politischen Neuanfang in Syrien

Bundesaußenminister Guido Westerwelle sieht einen politischen Neuanfang in Syrien als notwendig an und hat die Rücktrittsforderung des US-Präsidenten gegenüber dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad begrüßt. Assad habe mit seinem "Repressionkurs den Anspruch verspielt, Syrien in die Zukunft führen zu können. Mit einem Abtritt würde er den Weg für den notwendigen politischen Neuanfang in Syrien frei machen", erklärte West

Syrien: US-Präsident Obama fordert Assad zum Rücktritt auf

US-Präsident Barack Obama hat erstmals den Rücktritt des syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad gefordert. "Die Zukunft Syriens muss von seiner Bevölkerung bestimmt werden, aber Präsident Assad steht dem im Weg", sagte Obama am Donnerstag in Washington. Der syrische Präsident habe bislang keine Anstalten gemacht, Reformen in Gang zu bringen. Die USA hatten Assad bereits die Legitimität als Führer des Landes abgesprochen, bislang jedoch noch

Syrien: Angriffe auf Hafenstadt Latakia dauern an

In Syrien geht das Militär weiterhin mit großer Härte gegen die eigene Bevölkerung vor. Die Hafenstadt Latakia soll Medienberichten zufolge weiterhin unter Beschuss stehen. Am Dienstag hätten Schiffe der Kriegsmarine Wohngebiete in der Stadt vom Mittelmeer aus beschossen. Zudem sei ein Palästinenser-Flüchtlingslager Ziel der Angriffe gewesen. Seit dem Beginn der Militäroffensive am vergangenen Samstag sollen bislang über 30 Zivilisten getötet wo

Syrien: Panzer rücken in Hafenstadt Latakia ein

Syrische Truppen sind am Samstag in die Hafenstadt Latakia im Norden des Landes eingerückt. Medienberichten zufolge seien Panzer am Südeingang in Stellung gegangen, zudem sei auch Artilleriefeuer zu hören gewesen. In der Hafenstadt, wie auch in anderen Städten Syriens waren am Freitag tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das Regime von Staatschef Baschar al-Assad zu demonstrieren. Bei den Protesten vom Freitag sollen nach Angaben der Opposition mindestens

Erneut Schüsse auf Demonstranten in Syrien

In Syrien ist es nach den Freitagsgebeten erneut zu Kundgebungen von Regierungsgegnern gekommen, bei denen wieder Sicherheitskräfte auf Demonstranten geschossen haben sollen. In der Stadt Deir-al-Zor demonstrierten nach Angaben von Menschenrechtlern Tausende gegen die Regierung um Präsident Baschar al-Assad. Soldaten sollen das Feuer auf die Kundgebungsteilnehmer eröffnet haben. Jedoch sind die Meldungen schwer zu überprüfen, da Journalisten in Syrien nicht frei arbeiten

Syrien: Druck auf Präsident Assad wächst weiter

Der internationale Druck auf Syriens Präsident Baschar al-Assad wächst weiter. Nach den Vereinten Nationen, der EU und der Arabischen Liga forderte nun auch Saudi-Arabiens König Abdullah ein sofortiges Ende der Gewalt. Dennoch geht Assads Armee weiter gegen Demonstranten vor. Berichten von Regime-Gegnern zufolge sind am Montag mehrere tausend Menschen verhaftet worden. Allein im Wohnviertel Garagma in der Stadt Homs sollen rund 1.500 Menschen weggebracht worden sein. Im Osten des

USA fordern Staatsbürger zur Ausreise aus Syrien auf

Das US-Außenministerium hat angesichts der ausufernden Gewalt in Syrien alle US-Bürger zur sofortigen Ausreise aufgefordert. Sie sollten das Land sofort verlassen, solange es noch kommerzielle Flüge geben, hieß es in einer Reisewarnung des US-Außenamts. Die Situation in Syrien sei nicht berechenbar, es könne jederzeit zu Demonstrationen kommen, welche US-Bürger möglichst zu meiden hätten. Bereits Ende April hatten die USA Familienangehörige vo

Syrien: Präsident Assad reagiert nicht auf UN-Erklärung

Nach der Verurteilung der Gewalt in Syrien durch den UN-Sicherheitsrat hat es bislang keine Reaktion aus Damaskus gegeben. Auch Telefonanrufe des UN-Generalsekretärs Ban Ki-Moon werden seit Wochen von Präsident Bashar al-Assad nicht beantwortet. Unterdessen gehen die Angriffe der syrischen Armee gegen Mitglieder der Protestbewegung weiter. Der UN-Sicherheitsrat hatte die Attacken auf Zivilisten am Mittwoch nach wochenlangen Verhandlungen verurteilt. Bei dem Papier handelt es sich jedoc

Syrien-Krise: UN-Sicherheitsrat debattiert erneut ergebnislos

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) hat am Dienstag erneut eine Sitzung zur Syrien-Krise ergebnislos beendet. Das teilte der indische UN-Botschafter Hardeep Singh Puri, Ratsvorsitzender in diesem Monat, nach der Besprechung mit. Eine Resolution habe aufgrund des Widerstandes des Libanon sowie zweier weiterer Länder nicht verabschiedet werden können, hieß es. Bei den zwei nicht näher bezeichneten Staaten handelt es sich höchstwahrscheinlich um China und Russla