Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski spielte nach Informationen der "Welt" eine entscheidende Rolle im Vorfeld des russischen Vorstoßes, die syrischen Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen. Danach unterbreitete Sikorski seinem amerikanischen Amtskollegen John Kerry bereits am 29. August einen entsprechenden Vorschlag. Spuren zu Sikorkis Initiative finden sich bereits früh auf Twitter. So twitterte Sikorskis Frau, die "Washington Post"
Syrien hat angekündigt, der internationalen Chemiewaffenkonvention beitreten zu wollen. Das berichtet die russische Agentur Interfax unter Berufung auf den syrischen Außenminister Walid al-Muallim. Demnach wolle Syrien den internationalen Kontrolleuren aus Russland, anderen Staaten und Vertretern der Vereinten Nationen (UN) alle seine Waffendepots zeigen. Die Ankündigung des syrischen Außenministers erfolgt im Vorfeld einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Dieser will
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) wird noch am Dienstag zu einer Sondersitzung zusammentreten, um sich mit dem Syrien-Konflikt zu beschäftigen. Die Sitzung solle um vier Uhr Ortszeit (22 Uhr deutscher Zeit) in New York beginnen, hieß es von Seiten der UN. Schwerpunkt der Verhandlungen wird der russische Vorschlag zur internationalen Kontrolle der syrischen Chemiewaffen sein. Das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hatte sich überraschend bereit erk
Hans Blix, von 2000 bis 2003 Chef der UN-Mission, die im Irak nach Massenvernichtungswaffen suchte, begrüßt den Vorstoß aus Moskau, syrische Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen. Das sei ein ziemlich aufwendiger Prozess, sagte der ehemalige schwedische Außenminister der "Welt". "Aber ich sehe in dem Vorstoß neue Chancen. Es war nicht Barack Obama allein, der die `rote Linie` gegenüber Syrien gezogen hat, es war die internationale
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat Bereitschaft signalisiert, weitere Flüchtlinge aus Syrien in Deutschland aufzunehmen. "Ich finde, dass das wirklich notwendig ist", sagte er im Wahl-Interview der Wochenzeitung "Die Zeit", welches N24 am Dienstag ausgestrahlt. Zugleich forderte er die anderen europäischen Staaten auf, sich der Flüchtlinge anzunehmen, denn es sei wichtig, "dass sich ganz Europa in diese Solidarität begibt". Bis
Das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad will den russischen Vorschlag zur Kontrolle seines Chemiewaffen-Arsenals offenbar annehmen. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den syrischen Außenminister Walid al-Muallim. Zuvor hatte Frankreich angekündigt, noch am Dienstag eine Resolution im UN-Sicherheitsrat einzubringen um das syrische Chemiewaffenarsenal unter internationale Aufsicht zu stellen. Es müsse eine vollständige
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat einen erleichterten Zuzug von Familienangehörigen syrischer Flüchtlinge gefordert. Man sollte Familienzusammenführungen unbürokratisch ermöglichen, wenn ein Teil der Familie bereits in Deutschland sei, sagte er der "Berliner Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Für uns Deutsche ist das ein kleiner Beitrag, für die Menschen aus Syrien eine große Erleichterung", fügte er hinzu. UN-Flüch
US-Präsident Barack Obama hat deutlich gemacht, dass die geplante Abstimmung des Kongresses über einen Militärschlag in Syrien nur symbolischen Charakter hat. Er sei noch "unentschieden", ob er sich an das Votum des Kongresses auf jeden Fall halten werde, sagte er in einem Interview mit Wolf Blitzer vom US-Nachrichtensender CNN. Formell ist eine Zustimmung gar nicht nötig. Obama selbst hatte deutlich gemacht, das Assad-Regime durch einen kurzen und gezielten Milit&a
Syrien zeigt sich hinsichtlich einer internationalen Kontrolle der Chemiewaffen offenbar kompromissbereit. Der syrische Außenminister Walid al-Mualem begrüße einen entsprechenden Vorschlag Russlands, hieß es am Montag. Weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte die syrische Regierung unter Baschar al-Assad zuvor aufgefordert, die Chemiewaffen des Landes unter internationale Kontrolle zu stellen, um auf diesem W
Im Syrien-Konflikt richtet nun auch Russland eine Forderung an die Regierung von Präsident Baschar al-Assad: Diese solle die Chemiewaffen des Landes unter internationale Kontrolle stellen, so der russische Außenminister Sergej Lawrow. Auf diesem Wege könne ein möglicher Militärschlag noch verhindert werden, hieß es zur Begründung, berichtet die Agentur Interfax. Von Syrien werde nun eine schnelle Antwort erwartet, so Lawrow demnach weiter. Die russische Forde