In der sudanesischen Hauptstadt Khartum versucht eine aufgebrachte Menschenmenge die deutsche und britische Botschaft zu stürmen. Örtlichen Medienberichten zufolge feuerten Einsatzkräfte mit Tränengas auf die Menge, um diese zu zerstreuen. Insgesamt sollen sich rund 5.000 Menschen vor den Botschaften Deutschlands und Großbritanniens versammelt haben. Unbestätigten Berichten zufolge sollen erste Demonstranten bereits in die deutsche Botschaft eingedrungen sein. Ande
Der südsudanesische Präsident Salva Kiir Mayardit hat dem Sudan nach den Luftangriffen im Grenzgebiet vorgeworfen, seinem Land den Krieg erklärt zu haben. Die Regierung des sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir habe "der Republik Südsudan den Krieg erklärt", sagte Kiir bei einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao am Dienstag in Peking. Der Südsudan will China um Hilfe beim Bau einer neuen Ölpipeline bitten, um beim Transp
Die sudanesische Armee hat nach eigenen Angaben den Anführer der wichtigsten Rebellengruppe in Darfur getötet. Khalil Ibrahim, Führer der Rebellengruppe "Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit" (JEM), wurde demnach am Sonntagmorgen bei einem Gefecht in der Stadt Wad Banda in der Region Nord-Kordofan getötet. Eine unabhängige Bestätigung dafür liegt noch nicht vor. Die JEM führt im andauernden Darfur-Konflikt im Westen des Sudans und im Os
Ban Ki-Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, sieht im Südsudan "dramatische Probleme wie Armut, Unsicherheit und fehlende Infrastruktur". Der neue Staat rangiere "fast am Ende aller Maßstäbe für menschliche Entwicklung", schreibt Ban in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Rundschau" (Samstagausgabe). Deshalb brauche der Südsudan "die Hilfe der internationalen Gemeinschaft und vor allem die seiner Nachbarn". Al
Das Auswärtige Amt wird zusätzlich eine Million Euro humanitäre Hilfe für den Sudan zur Verfügung stellen. Das kündigte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstag im Rahmen seiner Reise in das nordost-afrikanische Land in Khartum an. Damit beläuft sich die humanitäre Hilfe der Bundesregierung im Jahr 2011 auf insgesamt 4,2 Millionen Euro. "Wir sehen die Notlage der durch die gewaltsamen Auseinandersetzungen in Abyei und Südkordofan
Save the Children warnt: Tausende Mädchen und Jungen könnten auf der Flucht von ihren Familien getrennt werden und Missbrauch und Gewalt ausgesetzt sein
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat wegen einer Aschewolke über Ostafrika seinen Besuch im Sudan abgesagt. "Im Zweifel hat die Sicherheit Vorrang", kommentierte Westerwelle die Reiseplanänderung. Bereits mehrfach musste der Abflug der Regierungsmaschine vom Flughafen Berlin-Tegel verschoben werden. Die Aschewolke eines ausgebrochenen Vulkans in dem Küstenstaat Eritrea sorgt seit Tagen für Behinderungen im Flugverkehr über Ostafrika. Auch US-Au