Die Berliner Tourismusgesellschaft "visitBerlin"
hat die Lokführer-Gewerkschaft GDL wegen ihres angekündigten Streiks
scharf kritisiert.
"visitBerlin"-Geschäftsführer Burkhard Kieker sagte am Mittwoch im
rbb-Inforadio, er könne die Politik des GDL-Vorsitzenden Claus
Weselsky nicht nachvollziehen. "Das scheint ein Profilneurotiker zu
sein, der ein ganzes Land in Geiselhaft nimmt."
"Streikrecht ist Grundrecht!" Diese Botschaft haben
Vertreter des dbb und seiner Mitgliedsgewerkschaften auf einer
Demonstration am 4. November 2014 den Teilnehmern des Deutschen
Arbeitgebertages in Berlin noch einmal unmissverständlich klar
gemacht. Hintergrund ist das von der Großen Koalition auf den Weg
gebrachte Gesetz zur Tarifeinheit, das nach dem Grundsatz "ein
Betrieb, ein Tarifvertrag" kleinere Gewerkschaften an einer wirksamen
Vertretung der Interess
Verärgerte Bahnkunden, genervte Passagiere: Die
jüngsten Streiks in Deutschland haben die Mobilität der Bürger massiv
eingeschränkt und ihr Verständnis für die Arbeitskämpfe
offensichtlich reduziert. Doch das Streikrecht ist durch die
Verfassung geschützt. Aber wann ist die Grenze erreicht, ab der das
Streikrecht als Vorwand genommen wird, um interne Machtkämpfe der
Gewerkschaften zu entscheiden? Welche Verantwortung haben die
Gewerkschafte
Immer wieder: Stillstand in Deutschland. Flugzeuge
bleiben am Boden, Züge im Depot – und die Reisenden auf der Strecke.
Die Streiks von Piloten und Lokführern nerven die Kunden und kosten
Millionen. Im Kern geht es um Machtkämpfe zwischen kleinen
Gewerkschaften und großen Unternehmen – und um Geld. Anfang November
will die Politik ein Gesetz zur Tarifeinheit vorlegen. Bis dahin
bleiben die Fronten offenbar verhärtet.
In den nächsten Tagen werden die
Lokführerstreiks beginnen. Das bekräftigte Claus Weselsky,
Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), im
phoenix-Interview. "Wir geben unsere Streikplanung so rechtzeitig
bekannt, dass alle betroffenen Menschen ihre Verkehrsmittel
alternativ planen können", sagte er. Wann genau die Arbeitskämpfe
beginnen, wollte er jedoch nicht sagen.
Die KiTa ist geschlossen, der Zug fällt aus Zwar müssen Arbeitnehmer nicht unter allen Umständen am Arbeitsplatz erschein. Wer zu spät kommt, erhält jedoch oftmals keinen Lohn. oder eine Abmahnung.
72 Stunden dauerte der umfassendste Streik in der
Geschichte der Deutschen Lufthansa. Nachdem inzwischen der
Luftverkehr wieder planmäßig läuft, ziehen die deutschen Flughäfen
Bilanz.
"Der von der Vereinigung Cockpit initiierte Streik hat die
Flughäfen empfindlich getroffen. Derzeit bewegen sich die Flughäfen
in einem extrem angespannten wirtschaftlichen Umfeld. Die
streikbedingte Streichung von Verkehren trifft die Flughäfen hart",
erkl&a
Tausende Lufthansa-Flüge fallen in diesen Tagen
aus, viele Reisende werden Opfer des Piloten-Streiks. Haben die
Deutschen Verständnis für die Forderungen der Piloten? Offenbar Ja.
In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage halten 57 Prozent der
Befragten die Streiks für gerechtfertigt, nur 38 Prozent haben kein
Verständnis für den Arbeitskampf.
Die große Streikmacht der vergleichsweise kleinen
Pilotengewerkschaft Cockpit wollen die Deutschen
Diese Woche könnte für Geschäftsreisende besonders
stressig werden: Sowohl die Lufthansa-Piloten als auch das
Bodenpersonal in Frankfurt haben Streiks angekündigt. Für die
Mehrheit der Geschäftsreisenden ist das keine neue Situation: 61
Prozent von ihnen konnten in den letzten drei Jahren Flüge oder
Zugfahrten wegen Streiks nicht antreten oder hatten deshalb
Verspätung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Chefsache Business
Travel 2014" v