Auch die dritte Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt
für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Länder ist am 17.
März 2015 in Potsdam ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen.
"Offensichtlich müssen die Kolleginnen und Kollegen in den
Dienststellen und Betrieben ihren Arbeitgebern noch mehr Dampf
machen", kommentierte der Zweite Vorsitzende und Verhandlungsführer
des dbb, Willi Russ.
Einkommens- und Beschäftigtenbedingungen der
hessischen Landesbediensteten endeten am 6. März 2015 in Wiesbaden
ohne Ergebnis.
"Hessen bleibt uns Angebot und Antworten auf unsere Forderungen
schuldig, Innenminister Peter Beuth kam leider mit leeren Taschen",
bedauerte Willi Russ, Zweiter Vorsitzender und Verhandlungsführer des
dbb. "Auch in der Einkommensrunde 2015 schielt Hessen wieder stets
nach Potsdam, um bloß im Windschatten der großen Tari
Die angestellten Lehrer streiken für mehr Lohn. Im
Gegensatz zu ihren verbeamteten Kollegen dürfen sie das – aber wie
kommt das in der Öffentlichkeit an? Und halten die Deutschen die
Löhne von angestellten Lehrern für angemessen?
In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage äußern 54 Prozent der
Deutschen Verständnis für die Lehrerstreiks. Nur 39 Prozent der
Befragten finden, man dürfe den Streit um höhere Löhne nicht auf d
Die Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft, Doreen Siebernik, hat das Recht der
angestellten Lehrer auf Streiks betont.
Siebernik sagte am Dienstag im rbb-Inforadio, die Lehrer hätten
berechtigte Forderungen. Es gehe unter anderem um "eine gerechte
Bezahlung" und "eine Entgeldordnung für Lehrkräfte". Man werde keine
Ruhe geben und alles tun, um "in eine gute Verhandlungsposition mit
den Arbeitgebern zu kommen"
"Das war eine komplizierte und schwierige
Verhandlungsrunde ohne große Fortschritte, "kommentierte der Zweite
Vorsitzende und Verhandlungsführer des dbb, Willi Russ, am 27.
Februar 2015 in Potsdam die erneute Vertagung der Tarifverhandlungen
für die Beschäftigten der Länder. "Es fällt mir schwer, auf dem
jetzigen Verhandlungsstand Kompromisslinien zu erkennen", erklärte
Russ. "Natürlich ist die Haushaltslage für die Lan
In einer außerordentlichen gemeinsamen Sitzung am
20. Februar 2015 in Berlin haben dbb Bundesleitung und
Geschäftsführung der dbb Bundestarifkommission den Tarifkonflikt bei
der Bahn eingehend analysiert. Hierbei sind Informationen bekannt
geworden, die die Verhandlungsführung der Deutschen Bahn in einem
neuen Licht erscheinen lassen. Mit Empörung haben die dbb-Gremien
darauf reagiert, dass einer der Verhandlungsführer der Deutschen
Bahn, der Hauptgeschä
Claus Weselsky, Chef der Gewerkschaft der
Lokomotivführer, hat am Donnerstag im rbb-Inforadio empfohlen,
angesichts möglicher Streiks Alternativen zur Deutschen Bahn zu
suchen:
"Sie wissen, dass es Alternativen (zur Bahn – Red) gibt. Es ist ja
mittlerweile im Eisenbahnverkehrsmarkt nicht mehr so, dass nur die
Deutsche Bahn AG den Verkehr macht. Wir haben ganze Regionen, wo die
Wettbewerber der Bahn den Verkehr ganz normal durchführen, weil wir
mit denen keine Ausein
Erneut hat die Vereinigung Cockpit (VC) zu
zweitägigen Warnstreiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings
aufgerufen. Mit größten Anstrengungen kann ein Sonderflugplan von
Germanwings angeboten werden. Betroffen sind wieder zehntausende
Passagiere. Dazu erklärte der Hauptgeschäftsführer des deutschen
Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, heute in Berlin:
"Erst am Montag haben massive ver.di-Streiks Flughäfen lahmgelegt.
Jetzt nimmt die Vereinigung
Der Tarifstreit bei der Bahn geht in seine nächste
Runde: An diesem Mittwoch, 28. Januar, will GDL-Chef Claus Weselsky
mit der Gewerkschaftsführung entscheiden, ob die bereits vereinbarten
Verhandlungstermine mit der Bahn wahrgenommen werden. Es geht um die
Frage, ob sich die Bahn mit der GDL auf Verhandlungen über einen
Flächentarifvertrag einlässt.
In einem Interview mit dem "stern" sagte Weselsky, ob man sich
einige sei "schwer zu beurteilen&quo
Kein Pardon für Lokführer und Piloten: Mit ihren
Streikmaßnahmen haben die in der Gewerkschaft der Deutschen
Lokomotivführer GDL organisierten Lokomotivführer und die in der
Vereinigung Cockpit organisierten Piloten die deutsche Reiseindustrie
gegen sich aufgebracht. Die Manager der Reiseindustrie fordern die
Bundesregierung auf, die Streikmöglichkeiten für die beiden
Berufsgruppen einzuschränken. Nach einer Umfrage durch den Travel
Industry Club sin