Auswertung: Autofahrer zahlen für andere Haushaltsposten mit

Die Autofahrer zahlen jetzt schon mehr, als der Staat in den Straßenverkehr investiert. Das belegen neue Zahlen aus dem Bundesfinanzministerium, die der "Welt am Sonntag" vorliegen. Demnach entrichten Auto- und Lastkraftfahrer 2013 insgesamt knapp 47 Milliarden Euro über Steuern und Maut in die Staatskassen. Nur gut fünf Milliarden davon fließen in die Straßen. Die übrigen 42 Milliarden Euro gehen an allgemeinen Staatshaushalt. Im Einzelnen zahlen Auto-

Autoversicherung: Gute Fahrer sollen weniger Prämie zahlen

In Deutschland werden zum Jahreswechsel erstmals Autoversicherungen angeboten, bei denen Kunden Prämie sparen, wenn sie besonders gut Auto fahren. Als erster deutscher Anbieter wagt sich die Sparkassen-Direktversicherung an den Markt, wie Vorstand Jürgen Cramer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte. Die Autofahrer lassen sich eine Datenbox ins Auto einsetzen, mit der die Geschwindigkeit und der Fahrstil gemessen werden. Zudem spielt für die Prämienermittlung eine Rolle, o

Studie: Autofahrer vertrauen deutschen Herstellern am meisten

Die Deutschen vertrauen den heimischen Automarken am meisten – wie die "Bild" (Samstagsausgabe) berichtet, liegen gleich vier deutsche Hersteller liegen in der Gunst der deutschen Autofahrer vorn. Spitzenreiter ist Audi: 88 Prozent vertrauen der Marke. Dahinter rangieren die Hersteller Volkswagen (84 Prozent), BMW und Mercedes (beide je 82 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen Ford und Opel mit jeweils 60 Prozent, das ergab eine Umfrage von TNS Emnid für den GPRA-Vertraue

Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Saarland wollen Mautdaten zur Verbrechensbekämpfung nutzen

Nach dem Rückzug von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) von seiner Forderung nach Verwendung von Mautdaten zur Verbrechensbekämpfung wollen die Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und dem Saarland an dem Vorhaben dennoch festhalten. Der Schweriner Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) sagte der "Welt": "Die Maut-Daten sollen bei der Bekämpfung von schwerer Kriminalität und Grenzkriminalität helfen. Als Bundesland mit einer Gren

Bericht: Seehofer stoppte Pläne Friedrichs zur Speicherung von Maut-Daten

CSU-Chef Horst Seehofer hat offenbar die Pläne von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gestoppt, die Daten der Lkw-Maut zur Fahndung der Sicherheitsbehörden zu nutzen. Nach Informationen der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) wurde Seehofer am Mittwoch in einem Telefonat mit Friedrich laut und zeigte sich "nachhaltig verärgert". Auch im bayerischen Kabinett stießen die Pläne des Bundesinnenministers auf geschlossene Ablehnung. "Das ko

Friedrich will Maut-Daten nun doch nicht zur Verbrechensaufklärung nutzen

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will die Daten des Maut-Systems nun doch nicht zur Verbrechensaufklärung nutzen. Die Überlegungen, die laut einem Bericht von "Spiegel Online" in einem Forderungskatalog der Union für die Arbeitsgruppe Innen und Justiz bei den Koalitionsverhandlungen stehen, würden "so nicht umgesetzt" werden, sagte Friedrich am Mittwochmittag in Berlin. Zuvor hatte es heftige Kritik an den Plänen gegeben: So lehnte unter

Kubicki: Friedrich schreitet mit Maut-Plänen „weiter in Richtung Schnüffelstaat“

Das FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Kubicki hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vorgeworfen, mit seinem Vorstoß, den Sicherheitsbehörden künftig Zugriff auf die Daten aus dem Maut-System gewähren zu wollen, "weiter in Richtung Schnüffelstaat" zu schreiten. "Es ist kaum zu übersehen, dass Herr Friedrich mittlerweile nicht mehr nur heimlicher Fan der NSA ist und wesentliche Teile ihrer Gedankenwelt teilt", sagte Kubicki am Mitt

ADAC lehnt Zugriff auf Maut-Daten durch Sicherheitsbehörden ab

Der ADAC lehnt die Pläne von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und der Union ab, Daten des Mautsystems den Sicherheitsbehörden zugänglich zu machen. "Damit wäre einer lückenlosen Überwachung Tür und Tor geöffnet", sagte der ADAC-Jurist Markus Schäpe der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe). Niemand könne garantieren, dass die Daten auch tatsächlich nur anlassbezogen genutzt würden. Schäpe

Bericht: Friedrich will Zugriff auf Maut-Daten

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will den Sicherheitsbehörden künftig erlauben, auf Millionen Datensätze aus dem Mautsystem zuzugreifen. Dies gehe aus einem Forderungskatalog der Union für die Arbeitsgruppe Innen und Justiz der Koalitionsverhandlungen hervor, wie "Spiegel Online" berichtet. Bislang dürfen die Daten des Maut-Systems ausschließlich zur Bezahlung der Autobahngebühren für Lkw genutzt werden. Die Union bemängelt in

Ramsauer: Pkw-Maut wird deutsche Autofahrer nicht belasten

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ist Befürchtungen entgegen getreten, eine Pkw-Maut werde deutschen Autofahrern neue Kosten aufbürden. Klar sei, dass es für deutsche Autofahrer keine zusätzlichen Belastungen geben dürfe, sagte Ramsauer der "Welt". Der Minister sprach von einem "Gebot der Gerechtigkeit". Lkw und die hierzulande zugelassenen Pkw würden bereits einen Beitrag zum Erhalt der Straßen leisten. "Nicht in Deutschland