Die Finanzverwaltung wird pingelig

Die Finanzverwaltung wird pingelig

Essen – Die Betriebsprüfungen werden zurzeit wieder häufiger. Die Finanzverwaltung versucht, Steuernachzahlungen nach dem Motto "egal wie" zu generieren. "Neuester Spielplatz der Betriebsprüfer ist die Thematik Privatentnahmen und Privateinlagen, insbesondere bei Unternehmen mit großem Bargeldverkehr," berichtet Steuerberater Roland Franz, Geschäftsführender Gesellschafter der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner

Welche Auswirkungen hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Steuerzinsen?

Welche Auswirkungen hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Steuerzinsen?

Zinsen gibt es für Sparer seit der Finanzkrise kaum mehr. Beim Finanzamt war das bisher anders. Hier wurden noch üppige sechs Prozent p.a. gezahlt und einkassiert. Damit ist Schluss. Dieser überhöhte Zinssatz lässt sich nicht mehr rechtfertigen, so das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Infolgedessen müssen alle noch nicht bestandskräftigen Steuerbescheide ab dem Jahr 2019 von den Finanzämtern nachkorrigiert werden. Allerdings steht der neu

Betriebsprüfung im Friseursalon: Fehler vermeiden, Strafen umgehen

Betriebsprüfung im Friseursalon:   Fehler vermeiden, Strafen umgehen

Eine Steuerprüfung kann jeden Friseur- und Beautysalon treffen. Kleine Betriebe bekommen zwar seltener Besuch vom Finanzamt – das bedeutet aber keineswegs, dass sie sich in Sicherheit wiegen können. Denn: Wer geprüft wird, hängt auch vom Zufall ab – und mit Einführung des neuen Kassengesetzes Anfang 2018 ist das Risiko weiter gestiegen. Um keine böse Ãœberraschung […]

Speisenabgabe zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz oder nicht: Teurer Streit um Kuchen, Cappucino und Snacks

Berlin, 8. Juni 2011 – Wenn es um die Erhöhung der Steuereinnahmen geht, können die Betriebsprüfer der Finanzämter sehr erfinderisch sein. Böse Überraschungen – in Form bedrohlicher Steuernachzahlungen – können Bäckereien oder Metzgereien erleben, wenn Prüfer höhere Umsatzanteile für Verzehr in den Filialen annehmen, die mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 statt sieben Prozent zu versteuern sind. „Allerdings schießen die Betriebsp