Zeitung: NRW will Mehrheit an Duisburger Hafen

Das Land Nordrhein-Westfalen will offenbar noch in diesem Jahr die Anteile des Bundes am Duisburger Hafen übernehmen. Das geht laut der "Rheinischen Post" aus einem Brief von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) an den Verkehrsausschuss des Bundestages hervor. In einem Gespräch mit dem Land NRW auf Staatssekretärsebene Ende November habe das Land erklärt, die Anteile des Bundes selbst erwerben zu wollen, schreibe der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Enak

MS „Blanche“: Anlegern droht Totalverlust – Hahn Rechtsanwälte sehen Chancen auf Schadensersatz

"Die Krise des Schiffsfonds wird immer
dramatischer", so der Hamburger Fachanwalt Peter Hahn. Reihenweise
würden die involvierten Banken die Geduld verlieren und den in
wirtschaftliche Schieflage befindlichen Schiffsfonds den Geldhahn
zudrehen. Jüngstes Beispiel: Bei der MS "Blanche"
Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG sollen die 500 Kommanditisten
und Treugeber 5,25 Millionen USD nachschießen. Das hat die
außerordentliche Gesellschaftervers

Schiffsfonds der HCI Capital AG insolvent / Hahn: „Die Krise wird sich weiter verschärfen“

Die Krise des Schiffsfonds ist noch längst nicht
ausgestanden. Sie wird sich nach Auffassung des Hamburger Fachanwalts
Peter Hahn in diesem Jahr noch weiter verschärfen. Wesentlicher
Grund: die involvierten Banken verlieren zunehmend die Geduld und
drängen – insbesondere bei den in finanzieller Schieflage
befindlichen Schiffsfonds – auf Rückzahlung der Darlehen. Und das hat
schwerwiegende Folgen für die Anleger.

Beim HCI Shipping Select 26 musste für vier
P

Transportunternehmer Kühne und Stadt Hamburg wollen Hapag-Lloyd kaufen

Hapag-Lloyd bekommt neue und zugleich alte Eigentümer: Der Transportunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg wollen Hapag-Lloyd komplett übernehmen. Dafür wollen sie dem Tourismuskonzern TUI dessen Anteile von gut 33 Prozent abkaufen. "Der Prozess ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Würfel sind gefallen", sagte Klaus-Michael Kühne der Tageszeitung "Die Welt". Kühne und die Hansestadt halten bereits über das Albert B

Baltic Dry Index fällt auf 651 Punkte

Der Baltic Dry Index (BDI), ein Preisindex für Frachtraten von Massenfrachtgütern wie beispielsweise Kohle, Eisenerze und Getreide, ist am Donnerstag auf 651 Indexpunkte gefallen. Es ist der 32. Handelstag in Folge, an dem der BDI fiel. Mit dem neuerlichen Fall steht der Index nun auf dem tiefsten Stand seit Anfang 1986. Der durchschnittliche Frachtpreis für einen Tag der Schiffsklasse Capesize auf den vier wichtigsten Frachtrouten fiel um weitere 15 US-Dollar auf nun 5.312 US-Dol

Wehrbeauftragter Königshaus: Affäre um „Gorch Fock“ noch nicht abgeschlossen

Für den Wehrbeauftragten des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), ist die Affäre um das Segelschulschiff "Gorch Fock" noch immer nicht komplett abgeschlossen. Es gebe noch "wenige Restfragen". "Ich behalte natürlich die weitere Entwicklung im Auge", sagte der FDP-Politiker der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe). Vor gut einem Jahr hatte Königshaus nach einem tödlichen Unfall an Bord der Dreimastbark einen Brief an den

CSU-Politikerin Mortler fordert Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen für Kreuzfahrtschiffe

Die tourismuspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Marlene Mortler, hat angesichts der Havarie der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen für Kreuzfahrtschiffe gefordert. Das "furchtbare Unglück des Kreuzfahrtschiffes" habe Sicherheitsfragen aufgeworfen, denen man sich stellen müsse, so die CSU-Politikerin. Ihre Fraktion werde beantragen, "dass sich der Tourismus-Ausschuss des Deutsc

Havarie der „Costa Concordia“: Schiffseigner rechnet mit Schaden von mindestens 85 Millionen Dollar

Nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" vor der Küste Italiens rechnet der Mutterkonzern der Costa-Reederei, das britisch-amerikanische Unternehmen Carnival, mit einem Schaden von 85 bis 95 Millionen US-Dollar. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Diese Summe komme allein durch den Umsatzausfall im laufenden Jahr zustande, das Schiff selbst ist nach Angaben des Eigentümers mit einem Selbstbehalt von 30 Millionen Dollar versichert. Unterdessen brachen am

Frankreich ruft Teheran zur Einhaltung von Seerecht auf

Frankreich hält die Drohung des Irans mit einer Seeblockade von Öltransporten für nicht akzeptabel und hat Teheran zur Einhaltung des Seerechts aufgefordert. "Die Meerenge von Hormus ist ein internationales Gewässer. Dementsprechend haben alle Schiffe ein Durchfahrtsrecht, unter welcher Flagge sie auch fahren", betonte eine Sprecherin des französischen Außenministeriums. Zuvor hatten bereits die USA klargemacht, dass sie eine Blockade der Seestraße